Mutter kann nicht fassen, was für ein Bild ihr Sohn (11) da aus der Schule mitbringt

Allenton (USA - Ein Bild, was ein Junge aus der Schule mit nach Hause gebracht hat, ließ eine junge Mutter völlig ausrasten.

Linz' Sohn kam mit diesem Bild aus der Schule zurück.
Linz' Sohn kam mit diesem Bild aus der Schule zurück.  © Facebook/ Linz Powell

Linz Powell konnte nicht anders, als die Zeichnung ihres Sohnes im Internet zu veröffentlichen.

"Mein Elfjähriger hat das am Freitag von der Schule mit nach Hause gebracht", schreibt sie in ihrem Facebook-Beitrag. Auf dem Bild sieht man ein kleines Männchen, was anscheinend den Schüler darstellen soll. Drumherum sind mehrere Sprechblasen gemalt, in denen Sätze stehen wie "Hör auf zu schreien" oder "Hör auf zu nerven".

Die US-Amerikanerin erklärt weiter: "Sein Verhaltenslehrer hat im Grunde genommen die Schüler seiner Klasse auflisten lassen, was sie an ihm hassen." Ihr Sohn musste sich dann setzen und "alles neben das schreckliche Bild, das der Mentor von ihm gezeichnet hat," aufschreiben.

Seine Mutter kann diese "Erziehungsmethode" nicht nachvollziehen: "Er hat ADHS, ICD-10 und Autismus", schreibt sie in ihrem Post weiter. "Er benimmt sich nicht zum Spaß schlecht und die 'dummen' Geräusche sind Tic, die er einfach hat und sich nicht ausgesucht hat."

Die Schule will ihren Fehler nicht einsehen

Linz Powell ist wütend über die Methode des Lehrers.
Linz Powell ist wütend über die Methode des Lehrers.  © Facebook/ Linz Powell

Liz fragt auf Facebook, ob sie überreagieren würde, wenn sie deswegen sauer ist.

Wie sie nämlich auch noch erfuhr, hing das Bild das ganze Jahr über gut sichtbar an der Wand des Klassenzimmers. "Kein Wunder, dass andere Kinder glauben, dass sie ihn schikanieren könnten."

Die mehrfache Mutter konnte nicht anders und wandte sich an den Leiter der Schule. Dort erhielt sie aber nicht die gewünschte Unterstützung: "Er ist der Meinung, dass dies eine Form der restaurativen Gerechtigkeit sei und daher absolut in Ordnung ist", sagt Liz in einem Update wütend. Auch der Lehrer des Fünftklässlers will nicht einsehen, dass die Zeichnung und Vorgehensweise einfach zu weit ging:

"Der Lehrer sagte, er wäre verletzt, weil wir dies als negativ betrachten", so die US-Amerikanerin. "Außerdem soll mein Sohn mit seinen Verhaltensweisen aufhören soll, wenn er möchte, dass die Leute ihn mögen."

Schnell ging der Beitrag auf Facebook viral. Über 1000 User teilten den Post bereits. In den Kommentaren erfährt die Mutter aus Allenton viel Unterstützung. "Willst du mich verarschen?", fragt eine Userin fassungslos. "Er hat sie tatsächlich dazu ermutigt, es zu tun?"

Außerdem findet sie: "Du hast in keinster Weise überreagiert. Ich würde in die Schule stürmen und ein Fass aufmachen."

Andere Nutzerinnen bemitleiden den 11-Jährigen: "Ich kann das nicht glauben, ich bin den Tränen nah", schreibt jemand. Weitere User fordern, dass Linz ihren Sohn aus der Schule nimmt.


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