In Ordnung? Mutter fliegt First Class, während Kinder in der Economy sitzen

England - Ist es ok, seine Familie mit Kindern in der Economy Klasse eines Flugzeuges fliegen zu lassen, während man selbst in der First Class Platz nimmt? Eine Mutter könnte mit ihrer Ansicht jetzt die Meinungen spalten.

Während Naomi First Class fliegt, nehmen ihre Kinder in der Economy Platz.
Während Naomi First Class fliegt, nehmen ihre Kinder in der Economy Platz.  © Screenshot/Instagram/naomikisted

Naomi Kisted ist Bloggerin und Influencerin und ist oft in der Welt unterwegs. Auch ihre Kinder Fleur (9) und Rocco (3) sowie Ehemann Haydn (40) sind des Öfteren mit dabei.

In einem Interview mit "The Sun" erzählt sie jetzt: "Wenn ein Kunde uns Economy Flüge bucht und es die Möglichkeit für mich gibt, mich in die Business oder First Class abzugraden, mache ich das sehr gerne."

Doch dieses Upgrade nimmt sie nur für sich selbst in Anspruch. Wie sie sagt aus einem ganz bestimmten Grund: "Wir haben wirklich ein gutes Leben und ich möchte, dass die Kinder den Wert von Geld verstehen und wie wichtig es ist, hart zu arbeiten. "Für First Class Sitze seien die Kinder einfach noch zu jung, um diese wirklich wertzuschätzen.

Dass ihre Kinder den Umgang mit Geld lernen, ist ihr besonders wichtig, da sie selber als Jugendliche nichts geschenkt bekommen habe, wie sie erzählt. Wegen ihrer Einstellung hat sie kein schlechtes Gewissen, denn ihren Kindern würde es dennoch an nichts fehlen.

Ihre Kinder sollen den Umgang mit Geld lernen, so Naomi.
Ihre Kinder sollen den Umgang mit Geld lernen, so Naomi.  © Screenshot/Instagram/naomikisted

"Hinter den Kulissen bin ich immer da und gebe ihnen all die Liebe. Selbst wenn ich dutzende Projekte habe, bin ich immer dabei, wenn Fleur Sport-Wettkämpfe in der Schule hat, ich bin da für beide", so die 40-Jährige.

Neben der Wertschätzung des Geldes sieht Naomi aber auch noch einen anderen Grund, warum Kinder nicht im teuren Bereich fliegen sollten. Sie selbst spricht sich für ein Verbot von Kleinkindern in der First Class aus.

"Unsere Tochter ist neun Jahre und sie kann dasitzen und ein Buch lesen [...], aber unser dreijähriger Sohn ist wild und rennt herum. Ich würde nicht wollen, dass andere Menschen das miterleben müssen. Ich glaube nicht, dass es fair ist, wenn Leute 10.000 Pfund für einen Platz gezahlt haben, dann ein Kind hoch und runter läuft und vor ihrem Gesicht rumspringt."

Naomi selbst nutzt die Zeit in der bequemen Sitzreihe vor allem für ihre Arbeit. Auf Langstreckenflügen plant sie die nächsten Aufträge, schreibt Blogposts oder organisiert weitere Reisen. In der First Class habe sie dafür die benötigte Ruhe.

Ihr Mann scheint damit kein Problem zu haben. Wenn die Kinder nicht dabei sind, darf auch er mit ihr in der First Class Platz nehmen.

Titelfoto: Screenshot/Instagram/naomikisted


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