Randale im Friseursalon: Mutter bringt Sohn vor Gericht!

Nico S. (23) musste zum Amtsrichter, weil er in Mutters Salon 
randalierte.
Nico S. (23) musste zum Amtsrichter, weil er in Mutters Salon randalierte.  © Holm Helis

Dresden - Wildwest im Friseursalon. Nico S. (23) rastete im Löbtauer Geschäft seiner Mutter aus, dass die Polizei zu Waffe und Pfefferspray griff (TAG24 berichtete). Seit Montag hockt der rabiate Sohnemann vorm Amtsrichter.

Der unter Bewährung stehende Drogenabhängige konnte bis Februar auf seine Mutter Grit (50) zählen: „Sie wusch meine Wäsche, gab mir Essen und Geld“, zählte der Angeklagte auf.

An jenem Abend holte sich Nico wieder Wäsche ab. Laut Anklage aber forderte er auch Geld, behielt als Pfand ihren Autoschlüssel. „Sein Geld war aber schon verbraucht“, so die Mutter im Zeugenstand, die ihm die Auszahlung verweigerte. Prompt randalierte Junior im vollen Salon.

Auch die Polizei konnte Nico offenbar nicht beruhigen, setzte Pfefferspray ein. Als er daraufhin aus dem Laden floh, schoss ein Polizist gar - die Kugel traf ein Auto. Dann klickten Handschellen.

„Er muss begreifen, dass es mit Drogen nicht besser wird“, so Grit S., die ihren Sohn anzeigte. Urteil folgt.

Der Salon kurz nach der Tat: In Löbtau spielten sich regelrechte 
Wild-West-Szenen ab.
Der Salon kurz nach der Tat: In Löbtau spielten sich regelrechte Wild-West-Szenen ab.  © Ove Landgraf

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