Mutter will mit ihrem Kind spielen und fügt sich Horror-Verletzung zu

Winchester (Großbritannien) - Kayleigh Ellesse Rogers ist leider völlig vom Pech verfolgt. Während sie sich zuletzt einen ihrer Zehen derart an der Bettkante stieß, dass sie eine heftige Fraktur erlitt, war diesmal ihre Hand dran. Und das ausgerechnet beim Spielen mit ihrem kleinen Sohn.

Die Schockbilder zeigen, wie das Spielzeug-Auto an der Hand der jungen Mutter steckt.
Die Schockbilder zeigen, wie das Spielzeug-Auto an der Hand der jungen Mutter steckt.  © Facebook/Kayleigh Ellesse Rogers

"Ein paar Ladies haben mich gefragt, ob ich mal einen Post absetzen würde und alle über mein aktuelles Missgeschick informiere", schreibt die Britin in einer Gruppe auf Facebook.

Sie erklärt, dass sie vor etwa zweieinhalb Wochen beschloss, ihrem Sohnemann etwas Gutes zu tun.

Kayleigh besorgte ihrem Kind einen sogenannten "Ballonzug" - ein lustiges Gefährt auf Rädern, was vorher bunt angemalt werden kann.

"Beim Versuch, die beiden Räder auf die Metallstange zu schieben, drückte ich etwas zu fest", erinnert sich Kayleigh. "Und drückte die Metallstange durch das Plastik-Rad und direkt in meine Hand und meine Knochen."

Autsch! Die Britin eilte zur Notaufnahme.

"Nachdem der Arzt meine Röntgenbilder angesehen und mit dem Handspezialisten in Oxford gesprochen hatte, wurde entschieden, dass es gut wäre, das Ding in dieser Nacht herauszuziehen."

Beim Röntgen wurde klar: Der Metallstab hatte sich bis in den Knochen gebohrt.
Beim Röntgen wurde klar: Der Metallstab hatte sich bis in den Knochen gebohrt.  © Facebook/Kayleigh Ellesse Rogers

Am nächsten Morgen war dann eine Operation geplant.

Doch das Entfernen des Metallstabes gestaltete sich nicht so ... einfach:

"Nach Acetaminophen und Kodein, starkem Ibuprofen, Oramorph und lokalem Betäubungsmittel versuchte der Arzt, es herauszuziehen", erklärt Kayleigh. "Er musste aber aufhören, weil ich vor Schmerzen schrie."

Nachdem die junge Mutter etwas Sauerstoff zugeführt bekam, schaffte es der Mediziner schließlich, den Stab zu entfernen und ihre Hand zu verbinden.

Kayleigh bekam intravenös Antibiotika und durfte mit Schmerzmitteln im Gepäck zunächst nach Hause.

Um 7 Uhr ging ihre Behandlung im Krankenhaus weiter. "Ich hatte eine Karpaltunnel-Dekompressionsoperation." Außerdem untersuchte man die Nerven in ihrer Hand, wobei man feststellte, dass diese beim Spielzeug-Unfall beschädigt worden waren. Die Metallstange hatte die Nerven erwischt und sie wurden durch die anschließende Schwellung zusammengedrückt.

Kayleigh wurde mit mehreren Medikamenten nach Hause geschickt. Neben wöchentlichen Verbandswechseln muss die junge Britin auch zu einem Physiotherapeuten, der sich um die Handbewegung kümmert.

"Sie sagte, es gehe schnell wieder gut und sie denkt nicht, dass ich in Zukunft Probleme haben werde", schließt sich glücklich den Facebook-Post. So einen "Ballonzug" wird es aber mit Sicherheit nicht mehr so schnell in ihrem Haus geben ...

Dieses Spielzeug wurde einer Britin zum Verhängnis.
Dieses Spielzeug wurde einer Britin zum Verhängnis.  © Facebook/Kayleigh Ellesse Rogers
Kayleigh wird für immer eine Narbe an der Handinnenfläche tragen und sie an den Vorfall erinnern.
Kayleigh wird für immer eine Narbe an der Handinnenfläche tragen und sie an den Vorfall erinnern.  © Facebook/Kayleigh Ellesse Rogers

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