Mutter verurteilt, weil sie ihrem Sohn Kot injizierte

Marion County, IN (USA) - Eltern gehen die steinigsten Wege, wenn es darum geht ihren kranken Kindern zu helfen. Doch was eine Mutter in den USA tat, schoss weit über das Ziel hinaus.

In den Infusionsbeutel ihres krebskranken Sohnes injizierte eine Mutter Kot. (Symbolbild)
In den Infusionsbeutel ihres krebskranken Sohnes injizierte eine Mutter Kot. (Symbolbild)  © 123RF Yuriy Klochan

Das ist einfach nur widerlich! Eine Mutter aus dem Marion County im US-Bundesstaat Indiana wurde jetzt zu sieben Jahren Haft und fünf auf Bewährung verurteilt, weil sie das Leben ihres Sohnes leichtfertig aufs Spiel gesetzt hatte.

Der damals 15-Jährige lag 2016 wegen einer Leukämie-Erkrankung im Krankenhaus. Immer wieder bekam er in dieser Zeit unerklärliche Blutvergiftungen.

Die Klink wandte sich deshalb Hilfe suchend an die Polizei. Die untersuchte das Blut des Jungen näher und fand dabei Organismen, die sonst nur im Stuhl eines Menschen zu finden sind.

Laut Informationen des Newsportals IndyStar wurde Mutter Tiffany Alberts dann von einer Krankenschwester dabei beobachtet, wie sie etwas in den Infusionsbeutel ihres Sohnes injizierte.

Während der nachfolgenden Ermittlungen gab Alberts zu, den Kot ihres Sohnes gesammelt und der die Infusion zugegeben zu haben. Angeblich wollte sie damit erreichen, dass er auf eine andere Station verlegt und besser behandelt wird.

Ihre wirre Aktion sorgte jedoch für genau das Gegenteil. Die Ärzte mussten die Chemotherapie für fast zwei Monate unterbrechen. Dadurch erhöhte sich das Rückfallrisiko und sank die Überlebenschance.

Inzwischen soll sich der Sohn wieder vollständig erholt haben, berichtet 93.1FM WIBC.

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