Mutter will in Kneipe feiern gehen, da sperrt sie ihr Kind im Auto ein!

Palma de Mallorca (Spanien) - Eine Frau wollte mal wieder ordentlich auf die Piste und ging deshalb nachts in Palma de Mallorca mit Freundinnen in eine Bar. Ihren Sohn (10) lag sie derweil in einem Auto "schlafen".

Die Mutter wollte mit ihren Mädels trinken gehen (Symbolbild).
Die Mutter wollte mit ihren Mädels trinken gehen (Symbolbild).  © 123RF/Михаил Белый

Am vergangenen Samstag erhielten Polizeibeamte gegen 2 Uhr einen Notruf: Ein Kind wäre in einem Auto und kann sich selbst nicht befreien.

Als die Beamten im Viertel El Vivero eintrafen, fanden sie das Fahrzeug, in ihm war der weinende Zehnjährige. Er machte sich inzwischen auch schon ein, berichtete die Mallorca Zeitung am Freitag.

Das Kind erklärte den Polizisten, dass er die Tür nicht öffnen könne und seine Mutter in einer nahe gelegenen Bar etwas trinken sei. Die Uniformierten gingen deshalb los und suchten die achtlose Dame.

In einer Kneipe fragten sie sich durch und fanden so schließlich die Frau. "Mein Sohn war müde und ich hatte Lust auszugehen", soll sie den Beamten gesagt haben.

Angeblich schaute sie alle zehn Minuten nach ihrem Kind. Die Beamten konnten dies jedoch sofort widerlegen, da sie schon dreißig Minuten im Einsatz waren und die Frau nicht einmal aus der Bar kam.

Dann sollen sich auch noch andere Gäste der Feier-Location eingeschaltet haben: Sie sagten den Beamten, dass sie die Frau kennen würden und sowas nicht zum ersten Mal geschehen sei.

Die Gesetzeshüter haben die Frau mit ihrem Kind am Ende mit einem Taxi nach Hause geschickt. Das Jugendamt wurde informiert und ermittelt nun in der Angelegenheit.

Die spanische Polizei war im Einsatz und ermittelte die Mutter in einer Kneipe (Symbolbild).
Die spanische Polizei war im Einsatz und ermittelte die Mutter in einer Kneipe (Symbolbild).  © 123RF/adrianhancu
Das Viertel El Vivero liegt weit entfernt vom Partystrand. Kneipen gibt's dennoch viele.
Das Viertel El Vivero liegt weit entfernt vom Partystrand. Kneipen gibt's dennoch viele.  © Screenshot/Google Maps