Mysteriöser Maskenmann geht um: Sind Kinder in dieser Stadt in Gefahr?

Die Schulen und Kitas wurden bereits von der Polizei über Möglichkeiten der Gefahrenabwehr informiert. (Symbolbild)
Die Schulen und Kitas wurden bereits von der Polizei über Möglichkeiten der Gefahrenabwehr informiert. (Symbolbild)  © dpa (Symbolbild)

Potsdam - Ein Horrorszenario für jede Mutter. Unbekannte Männer sprechen auf dem Schulweg ihre Kinder an. Doch wäre dies nicht schon schlimm genug, versetzt nun jüngst ein maskierter Mann mit Pistole die Eltern und Kinder in Angst und Schrecken.

Grundschulen im Südosten Potsdams sind alarmiert. Im Wohngebiet Am Stern geistert ein mysteriöser Mann herum, maskiert und wohl bewaffnet, wie die Märkische Allgemeine Zeitung berichtete.

Grundschüler machten am Mittwoch in der Galileistraße erstmalig bei der Polizei Meldung, dass sie in der Hofpause einen Mann gesehen hätten, der sich in einem Gebüsch außerhalb der Schule versteckt hielt und auf unheimliche Weise sie anstarrte.

Laut ihren Aussagen trug der Mann eine schwarz-weiße Maske und eine Art Waffe am Hosenbund. Angesprochen hätte er sie wohl nicht. Nach einer Weile verschwand der Maskierte auch in unbekannte Richtung.

Die Meldung versetzte die Polizei in umgehende Alarmbereitschaft. Eine Fahndung mit Fährtenhunden folgte, blieb aber ergebnislos. Nach wie vor wird fieberhaft nach dem fremden Mann gesucht.

Nicht zum ersten Mal wird eine solche Meldung abgegeben. Am 12. Mai wurde die Polizei aus einer Kita in der Ziolkowskistraße, ebenfalls in der Siedlung Am Stern, gerufen, weil Kinder auch einen Mann mit Maske und Waffe beschrieben.

Die Polizei bestätigte erst am Mittwoch MAZ-Berichte, wonach sich vergleichbare Fälle in Bornstedt und Babelsberg zugetragen haben sollen. Jedesmal sprachen unbekannte Männer Kinder auf der Straße an und forderte diese auf ins Auto zu steigen oder sich nach Hause bringen zu lassen.

Titelfoto: dpa (Symbolbild)


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