Na, wer versteckt sich denn da im Stuttgarter Zoo?

Stuttgart - Tolga ist meist allein an seinem hellblauen Augenpaar zu erkennen, das neugierig zwischen den langen Armen seiner Mutter Siesta hervor späht.

Im Fell seiner Mutter ist das Jungtier gut getarnt.
Im Fell seiner Mutter ist das Jungtier gut getarnt.  © Wilhelma Stuttgart

Ansonsten macht der perfekt getarnte und gut zwei Monate alte Goldstirn-Klammeraffe der Stuttgarter Wilhelma, was er bisher am allerbesten kann, wie der Landeszoo am Dienstag in Stuttgart mitteilte.

"Fest klammert sich Tolga an den Bauch seiner Mutter, während sie sich geschickt von Seil zu Seil hangelt."

Mit ihren schlanken Körpern und sehnigen Gliedmaßen sind die Affen perfekt an ein Kletterleben in luftiger Höhe angepasst.

Als Balancierstange und Anker dient ihnen ihr langer, sensibler Schwanz. Dessen unbehaarte Unterseite hat eine empfindsame Tasthaut - und kann als zusätzliche Hand beim Klettern eingesetzt werden.

Tolga ist der zwölfte Nachwuchs von Siesta. Daheim sind die Primaten in den tropischen Regenwäldern Kolumbiens und Venezuelas.

Klammeraffen-Weibchen genießt die Frühlingssonne in der Wilhelma.
Klammeraffen-Weibchen genießt die Frühlingssonne in der Wilhelma.  © Inga Dauter/Eilhelma Stuttgart/dpa

Mehr zum Thema Tiere:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0