Pfarrer hat Dienstwagen zurück und rollt nun zu Pegida

Im August 2011 wurde der „Lauti“ in Jena beschlagnahmt. Am Montag bekommt Pfarrer Lothar König (60) seinen „Dienstwagen“ zurück.
Im August 2011 wurde der „Lauti“ in Jena beschlagnahmt. Am Montag bekommt Pfarrer Lothar König (60) seinen „Dienstwagen“ zurück.

Dresden - Der Staatsanwalt gibt 3 Jahre nach Beschlagnahmung Dienstwagen von Pfarrer Lothar König (60) wieder heraus. Deutschlands berühmtester Lautsprecherwagen ist frei.

Am Montag bekommt Lothar König (60), Jenas Stadtjugendpfarrer, den „Lauti“ von der Polizei zurück. Nach drei Jahren in Gewahrsam.

Im August 2011 beschlagnahmte der Staatsanwalt den „Lauti“. Pfarrer König hatte bei der Anti-Nazi-Demo im Februar 2011 seine junge Gemeinde darüber zusammengehalten.

Laut Staatsanwalt aber dirigierte er eine gewaltbereite Masse. Es kam zum Prozess.

Letztlich wurde das Verfahren eingestellt (Morgenpost berichtete). Weil der beschlagnahmte Lauti kein Tatmittel mehr ist, wurde er jetzt freigegeben. „Wir holen ihn am Montag bei der Polizei ab“, so Pfarrer König.

„Die spannendste Frage ist, ob er noch fährt. Der Wagen stand ja drei Jahre rum. Für alle Fälle, haben wir Experten dabei, die ihn abschleppen könnten.“

Eilig hat es König aber nicht sonderlich: „Wir bleiben da, wegen PEGIDA“, so der Pfarrer.

Am Montag demonstrieren erneut islamkritisch-abendlandbesorgte Bürger. König, seine Jünger und der Lauti werden auf der anderen Seite stehen

Fotos: dpa, addn.me


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