Badeunfall am Starnberger See? Identität des Toten geklärt

Tutzing - Vermutlich mehrere Tage trieb der Leichnam im Starnberger See, bis ihn Berufsfischer entdeckten. Nun konnte die Identität des Toten geklärt werden.

Die Ermittler können davon ausgehen, dass kein Fremdverschulden vorliegt. (Symbolbild)
Die Ermittler können davon ausgehen, dass kein Fremdverschulden vorliegt. (Symbolbild)  © Geoffrey May/dpa

Wie TAG24 am Donnerstag, 22. August, berichtete, wurde bei Tutzing die Leiche eines dunkelhäutigen Mannes aus dem Starnberger See geborgen.

Der zunächst unbekannte Tote konnte nun zweifelsfrei identifiziert werden, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

In einem Rucksack aufgefundene Ausweispapiere hatten erste Hinweise auf die Identität des Verstorbenen gegeben.

Die zweifelsfreie Identifizierung des Leichnams erfolgte nun dank eines sogenannten "daktyloskopischen Direktvergleichs", also der Überprüfung der Fingerabdrücke.

Über diesen steht nun endgültig fest, dass es sich um einen 31-Jährigen aus dem Landkreis München handelt.

Weder die kriminalpolizeilichen Untersuchungen noch die durchgeführte Obduktion des Leichnams ergaben Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden am Tod des Mannes. Der Mann trieb in Badehose bekleidet vermutlich mehrere Tage im Wasser.

Erstmeldung vom 23.08.2019

Wie die Beamten am Freitagmittag mitteilten, hatte der Fischer den schrecklichen Fund bereits am Vortag gegen 9.30 Uhr auf Höhe des Schlösserweges in Tutzing im Landkreis Starnberg gemacht und im Anschluss sofort den Notruf gewählt.

Bei dem Toten handelt es sich laut Polizei um einen dunkelhäutigen Mann, der knapp 30 Meter vom Ufer entfernt trieb, als ihn der Fischer bemerkte. Er trug eine Badehose und lag nach ersten Erkenntnissen offenbar bereits seit mehreren Tagen im Wasser.

Der Mann wurde in der Folge von der zuständigen Wasserwacht geborgen. Die Leiche befindet sich in einem schlechten Zustand. Um die genaue Todesursache sowie darüber hinaus auch die Identität zu klären, wurde seitens der Staatsanwaltschaft eine Obduktion angeordnet.

Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden liegen nicht vor, aktuell gehen die Beamten aus diesem Grund von einem Badeunfall aus.

Titelfoto: Geoffrey May/dpa

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