Nach brutaler Vergewaltigung in Leipzig: Polizei hofft weiter auf Hinweise

Am Donnerstag wurde die Joggerin im Leipziger Rosental brutal vergewaltigt. (Archivbild)
Am Donnerstag wurde die Joggerin im Leipziger Rosental brutal vergewaltigt. (Archivbild)  © Alexander Bischoff

Leipzig - Wer hat was gesehen? Wer weiß was? Wer kann helfen? Einen Tag nach der schrecklichen Vergewaltigung einer Joggerin im Leipziger Rosental (TAG24 berichtete) hofft die Polizei weiter auf Mithilfe aus der Bevölkerung.

Bis Samstagvormittag seien aber noch keine Zeugenhinweise eingegangen, sagte ein Sprecher der Polizei.

Gesucht wird ein mittelgroßer, etwa 25 bis 35 Jahre alter Mann mit dunklen Haaren, kurzem, ungepflegtem Bart und stämmiger Figur.

Laut Polizei hatte er der Joggerin am Freitagvormittag im Auenwald aufgelauert, sie zu Boden gerissen, auf eine Wiese gezerrt und dort brutal vergewaltigt. Dabei schlug und trat er ihr so heftig ins Gesicht, dass sie im Krankenhaus notoperiert werden musste.

Nach Beschreibungen der Joggerin war der Täter südländischen Typs und vermutlich mit einer grauen, knielange Hose, einem Hemd mit blau-grünen Karos und einer leichten Jacke bekleidet.

Auf dem Kopf habe er ein Basecap in gedeckter Farbe. Außerdem soll er Sportschuhe getragen haben. Die Ermittlungen nach dem Mann liefen weiter auf Hochtouren, sagte der Polizeisprecher.

Nähere Angaben zum Opfer machte er nicht.

Update 15.05 Uhr: Polizeisprecher Uwe Voigt rät den Leipziger Joggerinnen zu mehr Umsicht. "Momentan sollte jeder mit offenen Augen unterwegs sein, wenn möglich an belebteren Orten oder in Gruppen joggen gehen", so Voigt. Der Polizeisprecher tätigte diese Aussage allerdings nicht aufgrund neuer Ermittlungserkenntnisse. Solange der Täter jedoch auf freiem Fuß ist, sollte Vorsicht geboten sein, so Voigt.

Titelfoto: Alexander Bischoff


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