Nach drei Vollsperrungen: Endlich wieder freie Fahrt in Richtung Ostsee?

Dicht an dicht stehen Fahrzeuge an der Autobahnausfahrt Neuruppin (A24) nach einem Salpetersäure-Unglück am Rasthof Walsleben.
Dicht an dicht stehen Fahrzeuge an der Autobahnausfahrt Neuruppin (A24) nach einem Salpetersäure-Unglück am Rasthof Walsleben.  © DPA

Linstow/Neuruppin - Gleich drei Vollsperrungen legten in den vergangenen drei Tagen die Autobahnen Richtung Ostsee lahm.

Wie ein Sprecher der Autobahnpolizei in Linstow (Landkreis Rostock) am Donnerstagmorgen mitteilte, können Autofahrer jedoch wieder durchatmen.

Die Strecken sind wieder frei.

Seit Montagabend hatten Unfälle bei Walsleben in Brandenburg und nahe Malchow (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) sowie eine Brückenerneuerung bei Güstrow für Umleitungen und lange Staus auf den Autobahnen A24 und A19 gesorgt.

Vor allem die A19 gilt als wichtigste Verbindung zwischen Berlin und der Ostsee, die in der Urlaubszeit besonders stark genutzt wird.

Feuerwehrleute in Schutzanzügen arbeiten am leckgeschlagenen Lkw, der mit 11.000 Liter Salpetersäure beladen war.
Feuerwehrleute in Schutzanzügen arbeiten am leckgeschlagenen Lkw, der mit 11.000 Liter Salpetersäure beladen war.  © DPA

Zuerst hatte ein mit Salpetersäure beladener Gefahrgut-Lkw an der Raststätte Walsleben-Ost Säure verloren, wie TAG24 berichtete. Während des Großeinsatzes war die A24 bei Walsleben bis Dienstagabend komplett gesperrt. Die Raststätte Walsleben-Ost ist erst seit Mittwochabend wieder frei.

Außerdem kippte ein mit Wasserflaschen beladener Lkw bei Malchow in die Mittelleitplanke. Zur Bergung war die A19 am Mittwoch ebenfalls stundenlang in beide Richtungen gesperrt.

In der Nacht zu Donnerstag ga es eine Vollsperrung an einer Brückenbaustelle bei Güstrow.

Die Autofahrer sind aber stauerprobt: An Wochenenden kommt es beim An- und Abreiseverkehr an der Petersdorfer Brücke bei Malchow regelmäßig zu Staus. Dort stehen bis Sommer 2018 nur zwei statt vier Spuren zur Verfügung, auf denen nur 40 Stundenkilometer erlaubt sind.

Einspurig rollt der Verkehr Anfang April über die Petersdorfer Brücke bei Malchow (Mecklenburg-Vorpommern). Das Nadelöhr auf der A19 (Berlin-Rostock) wird noch bis mindestens 2018 bestehen bleiben.
Einspurig rollt der Verkehr Anfang April über die Petersdorfer Brücke bei Malchow (Mecklenburg-Vorpommern). Das Nadelöhr auf der A19 (Berlin-Rostock) wird noch bis mindestens 2018 bestehen bleiben.  © DPA

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