Dynamo wochenlang ohne Nikolaou! Nach Platzverweis nun das DFB-Urteil

Dresden - Am Samstag sah Dynamos Jannis Nikolaou nach einem rüden Foul an St. Paulis Christian Conteh den roten Karton. Nun ist das Urteil des DFB-Sportgerichts gefallen. Die SGD muss drei Meisterschaftsspiele auf den Deutsch-Griechen verzichten.

Schiedsrichter Cortus zeigte Nikolaou letztlich doch die rote Karte.
Schiedsrichter Cortus zeigte Nikolaou letztlich doch die rote Karte.  © Lutz Hentschel

Es war ein Auf und Ab am vergangenen Samstag. Nach 0:3-Rückstand kämpfte sich Dynamo letztlich noch zurück und erzielte vor heimischer Kulisse ein 3:3 gegen den FC St. Pauli. Unmittelbar vor dem mehr oder weniger erlösenden Ausgleich durch den eingewechselten Moussa Koné, sah Jannis Nikolaou jedoch die rote Karte.

Bekam er zunächst nur Gelb von Schiedsrichter Benjamin Cortus, nahm dieser kurz darauf ein Signal aus Köln war und schaute sich die Situation noch einmal genauer an. Nachdem der gebürtige Nürnberger aus der Review-Area kam, zeigte er dem 26-Jährigen doch die rote Karte.

Wie üblich setzt sich in der Folge das DFB-Sportgericht mit dem Platzverweis auseinander - das Urteil: drei Meisterschaftsspiele Sperre für den Torschützen zum zwischenzeitlichen 1:3 gegen die Hamburger Kiez-Kicker. Sowohl für Nikolaou als auch Dynamo ein empfindlicher Verlust.

Der Deutsch-Grieche kam bisher in allen sechs Pflichtspielen zum Einsatz, verpasste bis zum Platzverweis nicht eine Minute. Zwei Mal trug er sich obendrein schon als Torschütze ein.

Beim Gastspiel in Bochum nach der Länderspielpause, sowie beim darauffolgenden Heimspiel gegen Jahn Regensburg wird er somit fehlen. Und auch im Derby beim FC Erzgebirge Aue muss Nikolaou noch zusehen.

Somit kann er erst im Oktober wieder ins aktive Geschehen eingreifen, bei der Heimpartie gegen Bundesliga-Absteiger Hannover 96.

Kam im Sommer 2018 von den Würzburger Kickers zu den Dynamos: Jannis Nikolaou.
Kam im Sommer 2018 von den Würzburger Kickers zu den Dynamos: Jannis Nikolaou.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

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