Nach grausamen Fund im Wald: Polizei prüft Vermisstenfälle

Bad Säckingen - Zwei Wochen nach dem Fund eines weiblichen Schädels an einem See im baden-württembergischen Bad Säckingen (Kreis Waldshut) fehlen der Polizei konkrete Hinweise.

Die Polizei hat bislang keine Hinweise auf Gewalteinwirkung. (Symbolbild)
Die Polizei hat bislang keine Hinweise auf Gewalteinwirkung. (Symbolbild)

Der Abgleich mit Vermisstenfällen der Region habe nicht weitergeholfen, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Es würden nun weitere Fälle überprüft, unter anderem in der angrenzenden Schweiz. Genauere Spuren habe die Polizei nicht. Die Identität der Toten sowie die Hintergründe seien noch immer unklar.

Ein Pilzsammler hatte den skelettierten Schädel am ersten Weihnachtsfeiertag in einem Waldstück, nur wenige Meter neben einem Wanderparkplatz, gefunden. Die Polizei geht davon aus, dass der Schädel zu einer Frau gehört, die schon vor mindestens fünf Jahren gestorben sein dürfte.

Hinweise auf Gewalteinwirkung gab es den Angaben zufolge zunächst nicht. Es sei aber möglich, dass der Schädel erst in den vergangenen Tagen oder Wochen dort abgelegt wurde.

In einem Waldstück fand der Pilzsammler den Schädel. (Symbolbild)
In einem Waldstück fand der Pilzsammler den Schädel. (Symbolbild)  © Photo by Steven Kamenar on Unsplash

Titelfoto: Photo by Steven Kamenar on Unsplash

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