Nach Hubschrauberbrand: Jetzt droht Schnakenplage

Karlsruhe/Speyer- Der Kampf gegen Stechmücken am Rhein hat einen empfindlichen Dämpfer bekommen.

Der Hubschrauber brannte an dem Sonntag komplett aus.
Der Hubschrauber brannte an dem Sonntag komplett aus.  © EinsatzReport24

Nachdem am Sonntag ein Hubschrauber der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (Kabs) ausbrannte und auch der zweite defekt ist, könnten maximal 50 Prozent der Schnakenpopulation abgetötet werden, sagte am Montag Kabs-Sprecher Norbert Becker.

Es werde mehrere Wochen dauern, bis wieder Einsätze aus der Luft möglich seien. Bis dahin könne nur zu Fuß bekämpft werden. Die Kabs geht für die kommenden ein bis zwei Wochen von einer heftigen Schnakenplage aus.

Die überfluteten Rheinauen bieten derzeit ideale Bedingungen für das massenhafte Schlüpfen von Schnakenlarven. "Das Ausfallen der Hubschrauber ist ein schwerer Rückschlag", sagte Becker.

Das Einsatzgebiet der Kabs reicht vom Kaiserstuhl in Baden-Württemberg bis nach Hessen im Norden und das rheinland-pfälzische Bingen im Westen.

Der Hubschrauber wurde sehr stark beschädigt.
Der Hubschrauber wurde sehr stark beschädigt.

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