Nach Lkw-Brand: Batteriesäure ätzte Straße weg, Vollsperrung!

Nach und nach trugen Feuerwehrleute die zerstörten Batterie-Chargen ab und brachten sie zum nächstgelegene BSR-Recyclinghof.
Nach und nach trugen Feuerwehrleute die zerstörten Batterie-Chargen ab und brachten sie zum nächstgelegene BSR-Recyclinghof.  © Morris Pudwell

Berlin - Am Montagvormittag brannte auf der Lindenstraße in Köpenick ein mit ausrangierten Autobatterien beladener Lkw vollständig aus, wie TAG24 berichtete. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen, doch selbst nach den Aufräumarbeiten sieht es nicht wirklich besser aus.

Die Lindenstraße ist eine wichtige Verkehrsader. Sie verbindet Schöneweide mit Köpenick, daher wird sie vom Verkehr intensiv genutzt, doch damit ist für die nächsten Tage erst einmal Schluss.

Die Straße wurde zwischen Rudolf-Rühl-Alle und Bahnhofstraße voll gesperrt, denn die beim Brand ausgetretene Batterieflüssigkeit hat die Fahrbahn stark beschädigt und muss erneuert werden.

Durch die zügigen Löschmaßnahmen konnte die aggressive Säure verdünnt werden, dennoch reichte es aus, das der Asphalt nicht mehr befahrbar ist. Die verdünnte Flüssigkeit konnte in Rücksprache mit den Berliner Wasserbetrieben über die Kanalisation entsorgt werden, wie die Berliner Morgenpost berichtet.

Bis Freitag sollen sich die Arbeiten an der Lindenstraßen hinziehen. Die angrenzende Straßenbahntrasse ist nach aktuellen Informationen nicht in Mitleidenschaft gezogen worden.

Der Asphalt weichte komplett auf und ist mittlerweile so porös, dass er abgetragen und erneuert werden muss.
Der Asphalt weichte komplett auf und ist mittlerweile so porös, dass er abgetragen und erneuert werden muss.  © Morris Pudwell

Titelfoto: Morris Pudwell


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