Nach Messerstecherei: Durchsuchung im Stadthallenpark

Bei der Suchaktion wurden auch die Hochbeete unter die Lupe genommen.
Bei der Suchaktion wurden auch die Hochbeete unter die Lupe genommen.

Von Bernd Rippert

Chemnitz – Großaktion der Polizei im Stadthallenpark. Am Nachmittag suchten zehn Polizisten die Grünanlage nach der Tatwaffe ab, mit der einer von zwei Syrern (16) am Dienstag einen Libyer (20) niedergestochen hatte (Mopo24 berichtete). Die Suche blieb erfolglos.

Am späten Abend hatten sich mehrere Männer im Stadthallenpark gestritten. Als der Zoff eskalierte, nahm ein Syrer eine Stichwaffe und streckte den Nordafrikaner nieder. Der Libyer kam mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Klinikum.

Nach kurzer Fahndung nahm die Polizei die beiden Jugendlichen in der Innenstadt fest. Ein Richter schickte einen der 16-Jährigen in U-Haft, ließ den anderen vorläufig laufen.

Schon am Abend suchte die Polizei das Areal rund um den Tatort nach der Stichwaffe des Syrers ab. Am Nachmittag wiederholten zehn Bereitschaftspolizisten die Aktion.

Schritt für Schritt tippelten sie über die Rasenflächen. Die Beamten schauten in jeden Brunnen, unter jeden Busch und hinter jeden Baum. Doch nach zwei Stunden brach die Polizei die Suche ab.

„Bisher haben wir die Tatwaffe nicht gefunden“, erklärte Polizeisprecher Rafael Scholz.

Ein Beamter sucht den Brunnen ab.
Ein Beamter sucht den Brunnen ab.
Trotz genauer Suche, fanden die Beamten nichts.
Trotz genauer Suche, fanden die Beamten nichts.
Die Wiese wurde Millimeter für Millimeter abgesucht.
Die Wiese wurde Millimeter für Millimeter abgesucht.

Fotos: Bernd Rippert


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