Nach Mord an Studentin: SPD-Politiker greift Polizeigewerkschafter an

Der SPD-Vizevorsitzende Ralf Stegner (57).
Der SPD-Vizevorsitzende Ralf Stegner (57).  © DPA

Berlin - Der SPD-Vizevorsitzende Ralf Stegner (57) hat eine Äußerung des Polizeigewerkschafters Rainer Wendt zur Tötung einer Studentin in Freiburg scharf kritisiert. 

"Einlassungen von DPolG-Chef Wendt (CDU) zu der grausamen Freiburger Gewalttat ist politisch widerlich und dümmer als die Polizei erlaubt", schrieb er am Montag bei Twitter. Und: "Abscheuliche Gewalttat in Freiburg führt zu Generalverdacht gegen andere Flüchtlinge. Das ist eines Rechtsstaates unwürdig." Als mutmaßlicher Täter war ein 17-jähriger Flüchtling aus Afghanistan festgenommen worden.

Rainer Wendt (60), Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), hatte der "Bild"-Zeitung gesagt: "Dieses und viele andere Opfer würde es nicht geben, wäre unser Land auf die Gefahren vorbereitet gewesen, die mit massenhafter Zuwanderung immer verbunden sind. Und während Angehörige trauern und Opfer unsägliches Leid erfahren, schweigen die Vertreter der "Willkommenskultur". 

Und: "Die grausame Seite dieser Politik wird abgewälzt auf die Opfer und auf eine seit Jahren kaputt gesparte Polizei und Justiz. Und so wachsen die Gefahren für unser Land beständig."

Rainer Wendt (60), Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG).
Rainer Wendt (60), Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG).  © DPA

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