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Nach Familiendrama in Altona: Neue tragische Details bekannt!

Dem Gericht in Hamburg liegt bereits eine Anklage gegen den tatverdächtigen Ehemann vor

In Hamburg-Altona hat sich am Mittwoch ein schreckliches Familiendrama ereignet. Jetzt gibt es neue Details zu möglichen Hintergründen der grausamen Tat.

Hamburg - Im Hamburger Stadtteil Altona-Nord hat sich am Mittwoch ein schreckliches Familiendrama ereignet. Eine 42-jährige Mutter wurde mit Stich- und Kopfverletzungen getötet (TAG24 berichtete).

Hinter dieser Tür in Hamburg-Altona ereignete sich die schreckliche Tat.
Hinter dieser Tür in Hamburg-Altona ereignete sich die schreckliche Tat.

Besonders tragisch: Die Frau hatte vier junge Kinder, ihr elfjähriger Sohn war der erste, der sie fand.

Nach Informationen der Polizei entdeckte der Junge seine Mutter tot im Schlafzimmer der Wohnung in der Eckernförder Straße, als er am Mittag von der Schule nach Hause kam. Sie hatte Kopf- und Stichverletzungen.

Dringend tatverdächtig ist der 49-jährige Ehemann der Frau und Vater zweier ihrer Kinder. Wie die Bild-Zeitung berichtet, befanden sich Mutter und Vater in einem Sorgerechtsstreit.

Sie lebten seit einiger Zeit getrennt voneinander in Hamburg. Die Mutter mit ihren vier Kindern in Altona-Nord, der Vater in Hamburg-Dulsberg. Dort wurde er am Mittwochabend von Personenfahndern der Polizei festgenommen.

Der neue Lebensgefährte der Vierfach-Mutter sagte der Zeitung: "Sie hatte sich vor einem Jahr von ihm getrennt, er wollte sie umbringen."

Tatsächlich liegt der Oberstaatsanwaltschaft bereits eine Anklage gegen den 49-Jährigen wegen gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung vor.

Das Gericht verfügte 2017 noch ein Abstands- und Kontaktverbot, das aber ausgelaufen sei, heißt es weiter.

Der Elfjährige und seine drei Geschwister im Alter von 7, 14 und 18 Jahren wurden vom Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuzes betreut und in die Obhut des Jugendamtes gegeben.

Der Tatverdächtige wurde inzwischen einem Haftrichter vorgeführt. Die Mordkommission ermittelt weiter.

Die Frau starb in diesem Wohnhaus in der Eckernförder Straße.
Die Frau starb in diesem Wohnhaus in der Eckernförder Straße.

Fotos: JOTO

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