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Nach Randale: Setzt Dynamo jetzt Kopfgeld aus?

Dresden - Nach den Ausschreitungen beim Auswärtsspiel in Rostock berät Dynamo Dresden über Maßnahmen. Wie wäre es mit personalisierten Tickets und Kopfgeldern als Konsequenz?
Die Ausschreitungen einiger Dynamo-Fans in Rostock werden zu Konsequenzen führen.
Die Ausschreitungen einiger Dynamo-Fans in Rostock werden zu Konsequenzen führen.

Von Dirk Löpelt

Dresden - Bei Dynamo herrscht nach den Ausschreitungen beim Drittliga-Derby in Rostock immer noch der Ausnahmezustand. Am Dienstagabend traf sich der Dynamo-Aufsichtsrat, um eine Stellungnahme an den DFB zu formulieren und weitere Maßnahmen zu beraten.

Und die könnten härter denn je ausfallen. MOPO24 nennt Mittel, die bereits bei der Verfolgung von Randalierern zum Einsatz kommen.

Personalisierte Tickets

Die 2400 Tickets fürs Spiel bei Hansa gingen ausschließlich an Vereinsmitglieder, jeweils zwei Karten können pro Person erworben werden. Folglich wurden die vermummten Pyromanen über diesen Weg mit Tickets versorgt - oder sie sind selber Mitglieder.

In England bewährt sich seit Jahren das personalisierte Ticket, das hierzulande aus Datenschutz-Gründen umstritten ist. Ein Beispiel, wie es auf der Insel funktioniert: Für Auswärtsspiele müssen Fans zwei Tickets erwerben. Eine offizielle Eintrittskarte des Heimatvereins und ein personalisierter Voucher (Name, Adresse) des Gastgebers.

Beim Einlass ist beides vorzuzeigen, eine Weitergabe an Dritte soll so erschwert werden. In England sorgte das zwar für Proteste, doch sind die Ausschreitungen deutlich zurückgegangen.

Kopfgeld

Wie die Bilder sich gleichen: 2005 schossen Dynamo-Anhänger beim Auswärtsspiel in Karlsruhe Raketen in den KSC-Fanblock. Der damalige SGD-Geschäftsführer Volkmar Köster setzte 1000 Euro „Kopfgeld“ aus. Die bekam jeder, der einen Pyromanen anzeigte.

Als die Fans des FC St. Pauli vor vier Jahren ihre Tickets personalisieren lassen sollten, hagelte es Proteste.
Als die Fans des FC St. Pauli vor vier Jahren ihre Tickets personalisieren lassen sollten, hagelte es Proteste.

Auswärts-Fanverzicht

Nach den Ausschreitungen in Kaiserslautern verzichtete Dynamo im Februar 2013 auf eigene Fans bei den Auswärtsspielen in Aue, Braunschweig und bei Union Berlin. Mit mäßigem Erfolg: Der FC Erzgebirge verkaufte seinerzeit selbst 2700 Karten an Dresdner Fans...

Ultra-Verbot

In Spanien greift die Politik nach dem Tod eines Fans von Deportivo La Coruna jetzt hart durch und will ein generelles Verbot von Ultra-Gruppierungen durchsetzen. Der Vorschlag soll übrigens von den Klubs selbst gekommen sein. In Deutschland ist das derzeit nicht denkbar, auch wenn Hooligans und Randalierer oft dem Spektrum der Ultras zugeordnet werden.

In Hannover gab es allerdings einen offenen Bruch zwischen Verein und Ultras. Die Ultras gehen seither zur zweiten Mannschaft in die Regionalliga, was vor allem bei Auswärtsspielen große Sicherheitsprobleme mit sich bringt.

Öffentliche Fahndung

„Wir haben noch kein Material aus Rostock erhalten“, sagt Dynamos Geschäftsführer Robert Schäfer. Um die Übeltäter zu identifizieren, könnte es abermals zu einer öffentlichen Fahndung kommen. „Aber das ist Sache der Polizei“, so Schäfer.

Regressforderung

Dynamo hat bereits Anzeige gegen Unbekannt gestellt, will so von ermittelten Tätern im Zivilverfahren Geld einklagen, das der Verein als Strafe an den DFB zahlen muss. Dynamo muss mit einer fünfstelligen Summe rechnen. Zudem würde ein Geisterspiel bis zu eine halbe Million Euro Einnahmeverluste bedeuten.

Kollektivstrafe

Ein weiterer Weg, um ein Zeichen zu setzen und Ausgaben im Zusammenhang mit den Vorfällen in Rostock abzufangen, wäre eine Erhöhung der Eintrittspreise. Das hat es bereits gegeben.

Hannover 96 schlug nach Ausschreitungen (übrigens im DFB-Pokal gegen Dynamo) 2013 für ein Europa-League-Spiel und bestimmte Fanbereiche fünf Euro auf die Tickets drauf. „Selektive Kollektivstrafe“, nannte das 96-Boss Martin Kind.

Fotos: IMAGO

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