Razzia im Leipziger Osten: Zoll und Polizei schlagen mehrfach zu

Beamte von Zoll und Polizei nahmen am Mittwoch mehrere Objekte im Leipziger Osten unter die Lupe.
Beamte von Zoll und Polizei nahmen am Mittwoch mehrere Objekte im Leipziger Osten unter die Lupe.  © fotojump/Frank Schmidt

Leipzig - Nach der großangelegten Razzia am Mittwoch im Leipziger Osten haben Zoll und Polizei ein erstes Fazit gezogen.

Bei den Schwarzarbeits-Kontrollen im Bereich der Eisenbahnstraße wurden die Zöllner gleich mehrmals fündig.

Nach ersten Auswertungen besteht in mehreren Fällen der Verdacht auf illegale Beschäftigung, Leistungsmissbrauch und Verstoß gegen den Mindestlohn.

Darüber hinaus stellten die Beamten des Hauptzollamtes Dresden auch unversteuerte Zigaretten und Wasserpfeifentabak sicher. Insgesamt kontrollierte der Zoll 32 Objekte und befragte über 50 Personen zu deren Beschäftigungsverhältnissen.

Auch die zur Unterstützung hinzugezogenen Polizisten hatten alle Hände voll zu tun. Sie stießen bei den Kontrollen auf mehrere Fälle von ausländerrechtlichen Verstößen, erzielten einen Fahndungstreffer und fanden geringe Mengen Betäubungsmittel sowie diverses Diebesgut. Darüber hinaus stoppten die Beamten sogar noch eine Alkoholfahrt.

Bei den Schwarzarbeits-Kontrollen leisteten das Landeskriminalamt sowie die Bereitschaftspolizei und die Polizeidirektion Leipzig dem Zoll Unterstützung. Den Behörden zufolge waren am Mittwochnachmittag mehr als 360 Beamte im Einsatz (TAG24 berichtete).


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