Nach SEK-Einsatz: Gefährlicher Mann türmt aus Psychiatrie

Irgendwie gelang es dem 34-Jährigen, sich aus der Fixierung im Krankenhaus zu befreien. Er löste direkt den nächsten Einsatz aus.
Irgendwie gelang es dem 34-Jährigen, sich aus der Fixierung im Krankenhaus zu befreien. Er löste direkt den nächsten Einsatz aus.

Bielefeld - Der selbstmordgefährdete Mann (34), der am Freitag (27.1.) einen SEK-Einsatz in Bielefeld auslöste (TAG24 berichtete), sorgte auch nach seiner Festnahme und der Unterbringung in Gilead IV in Bethel noch für viel Wirbel!

Denn obwohl man ihn mit Methadon ruhig stellte und sogar am Bett fixierte, gelang es dem 34-Jährigen, sich irgendwie von den Fesseln zu lösen.

Er machte sich kurzerhand aus dem Staub! Die behandelnde Ärztin schätzte den Selbstmordgefährdeten als extrem gefährlich ein!

Die Beamten zeigten sich wenig begeistert davon, dass ihre harte Arbeit beim SEK-Einsatz durch die anscheinend zu geringe Kontrolle im Gilead IV, der psychiatrischen Abteilung des Krankenhauses in Bethel, zunichte gemacht wurde.

Sie leiteten sofort eine Großfahndung ein. Der Entflohene konnte dann auch schnell geschnappt werden. Mittlerweile befindet er sich wieder auf der Station.

Vor der Festnahme versuchten die Beamten, über den Balkon Kontakt aufzunehmen.
Vor der Festnahme versuchten die Beamten, über den Balkon Kontakt aufzunehmen.  © Christian Mathiesen

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