Nach Skandalen: Mehr Security für Flüchtlingslager

Kann mehr Security für Ruhe in Hövelhof sorgen?
Kann mehr Security für Ruhe in Hövelhof sorgen?  © Marc Köppelmann, 123rf

Paderborn - Nach zahlreichen Vorfällen, darunter viele handgreifliche Auseinandersetzungen, sollen jetzt mehr Security-Männer für Sicherheit in der Flüchtlingsunterkunft Hövelhof-Staumühle sorgen.

Das hat laut dem WDR jetzt die Bezirksregierung Detmold entschieden. Zuletzt soll erst am Donnerstag eine Baracke in der Asylunterkunft in Brand geraten sein.

Davor kam es am Dienstag nach einem Beziehungsstreit zu einer Schlägerei zwischen 40 und 60 Personen. Ende 2016 hatten zudem mehrere Zuwanderer auf das Sicherheitspersonal der Notunterkunft eingeprügelt (TAG24 berichtete).

Hövelhof genießt unter den meisten Flüchtlingen einen besonders schlechten Ruf. Denn dort werden vor allem Zuwanderer, die auf ihre Abschiebung warten, hingeschickt, da diese meistens aus sicheren Herkunftsländern kommen.

In der ehemaligen Kaserne sind über 500 Flüchtlinge, vor allem vom Balkan, untergebracht. Im Schnitt bleiben sie etwa drei Monate dort. Ein Großteil geht freiwillig und muss nicht zwangsabgeschoben werden.

Titelfoto: Marc Köppelmann, 123rf


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