Nach Stelter-Eklat: Frau von Düsseldorfern zum Karneval eingeladen.

Weimar/Köln/Düsseldorf - Nach ihrem Bühnenprotest bei einer Karnevalssitzung in Köln hat die Weimarer Steuerberaterin Gabriele Möller-Hasenbeck nach eigenen Worten Einladungen von fremden Menschen nach Düsseldorf erhalten - die Konkurrenz-Karnevalshochburg.

Bern Stelter und das #steltergate sorgen in den sozialen Netzwerken für enormes Echo.
Bern Stelter und das #steltergate sorgen in den sozialen Netzwerken für enormes Echo.  © DPA

"Alle übers Internet", sagte Möller-Hasenbeck am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur.

Zuvor hatte sie auch negative Kommentare sowohl im Netz als auch per Brief erhalten.

"Bleiben Sie in Weimar und kommen Sie nie wieder nach Köln" oder "Lass dich in Köln nicht mehr blicken", stand in Schreiben, die sie am Mittwoch von Unbekannten erhielt, berichtete Möller-Hasenbeck.

Die Weimarerin war bei einer Karnevalssitzung im Kölner Gürzenich auf die Bühne gestürmt, als der Komiker Bernd Stelter im Zusammenhang mit der neuen CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer über Doppelnamen lästerte (TAG24 berichtete).

"Männernamen sind immer toll - und Frauennamen sind immer scheiße. Und Doppelnamen sind Doppelscheiße", hatte sie dessen Witze kommentiert.

Der Vorfall hatte in den vergangenen Tagen in sozialen Netzwerken ein enormes Echo mit dem Hashtag #steltergate.

Titelfoto: DPA

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