Nach Strobl-Verzicht: Das wollte der CDU-Landeschef seiner Partei ersparen!

Stuttgart - Mit seinem Verzicht auf die Spitzenkandidatur für die Landtagswahl 2021 will CDU-Landeschef Thomas Strobl der Partei nach eigenen Worten einen offenen Machtkampf ersparen.

Susanne Eisenmann soll 2021 antreten.
Susanne Eisenmann soll 2021 antreten.  © DPA

"Das erspare ich der CDU Baden-Württemberg, das ist mein Dienst an der Partei", sagte er am Dienstag in Stuttgart. Er habe persönlich für sich schon vor langer Zeit entschieden, dass er seiner Partei einen "langen quälenden Entscheidungsprozess" ersparen will.

"Ein erneuter Mitgliederentscheid bringt die Menschheit nicht weiter, und die CDU Baden-Württemberg auch nicht."

Seit Herbst habe er mit Kultusministerin Susanne Eisenmann Gespräche geführt über die Frage, wie es weitergehe mit der CDU. Am Samstag vor der Wahl habe man sich einvernehmlich verständigt, dass sie Spitzenkandidatin werden soll.

Parteien sollten sich nicht übermäßig lange mit sich selbst beschäftigen und nicht zu lange um Pöstchen und Personen streiten.

Statt Strobl soll nun Kultusministerin Susanne Eisenmann 2021 ins Rennen gehen - womöglich gegen den Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne), sollte dieser nochmal antreten.

Thomas Strobl, CDU-Landeschef.
Thomas Strobl, CDU-Landeschef.  © DPA

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