Nach Taifun: Weitere Todesopfer durch sintflutartige Regenfälle in Japan

Fukushima (Japan) - Bei sintflutartigen Regenfällen im Osten Japans sind mindestens neun Menschen ums Leben gekommen.

 Eine Straße in Narita, östlich von Tokio, ist durch heftige Regenfälle überflutet.
Eine Straße in Narita, östlich von Tokio, ist durch heftige Regenfälle überflutet.  © dpa/AP/Lee Jin-Man

Die massiven Niederschläge lösten mancherorts Erdrutsche und Überflutungen aus und erschwerten am Samstag die Arbeit der Bergungskräfte.

In der Tokioter Nachbarprovinz Chiba sowie der nordöstlichen Provinz Fukushima, wo erst kürzlich der heftigste Taifun seit Jahrzehnten mehr als 80 Menschen in den Tod gerissen hatte (TAG24 berichtete), kamen mindestens neun Menschen in Folge der erneuten Unwetter ums Leben, wie örtliche Medien meldeten.

Mit Hubschraubern suchten die Einsatzkräfte in den überschwemmten Gebieten nach Überlebenden. Einige Flüsse waren über die Ufer getreten. Häuser, Straßen und Schienen standen unter Wasser.

Einige der Todesopfer waren in überfluteten Autos gefunden worden, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf die Polizei. Häuser in Chiba wurden von Erdrutschen beschädigt.

Tausende von Bewohnern in Fukushima und Chiba waren aufgerufen, sich vor den Unwettern in Sicherheit zu bringen. Rund 1200 Kinder mussten die Nacht zum Samstag in Schulen verbringen.

Auch auf dem in der Provinz gelegenen internationalen Flughafen Narita mussten rund 3000 Menschen die Nacht verbringen, da die Bahn- und Busverbindungen vom Flughafen wegen des Regens unterbrochen waren.

Ein Wohngebiet ist nach sintflutartigen Regenfällen in der Stadt Sakura, Präfektur Chiba, östlich von Tokio aüberflutet.
Ein Wohngebiet ist nach sintflutartigen Regenfällen in der Stadt Sakura, Präfektur Chiba, östlich von Tokio aüberflutet.  © dpa/Kyodo News/Uncredited

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