Nach Unentschieden: CFC-Torjäger Fink stinksauer– Eltern spenden Trost

Anton Fink plauderte in Aalen nach Spielende mit
seinen Eltern, die aus Maisach angereist waren. 
Anton Fink plauderte in Aalen nach Spielende mit seinen Eltern, die aus Maisach angereist waren.   © Picture Point/Kerstin Kummer

Aalen - Zum ersten Mal in dieser Saison saßen Anton Finks Eltern in Aalen auf der Tribüne. Sie sahen einen CFC-Torjäger, der erneut zu Höchstform auflief. Das 1:0 bereitete Fink mit seinem Einwurf auf Torschütze Dennis Mast vor. Das 2:0 erzielte er selbst.

Es war bereits das vierte Fink-Tor in dieser Saison. Am Ende war der Angreifer trotzdem "stinksauer“. Innerhalb von zwölf Minuten gaben die Chemnitzer den Sieg aus der Hand. Aalens Gerrit Wegkamp traf doppelt. Die Partie endete 2:2 (MOPO24 berichtete).

Doris und Helmut Fink waren am Sonntag aus dem bayrischen Maisach (bei Fürstenfeldbruck) angereist. "Ich bin als Berufskraftfahrer viel unterwegs. Wenn es sich einrichten lässt, sind wir im Stadion. Das ist aber nicht jede Woche der Fall“, sagte der Vater zu MOPO24.

Helmut Fink war der erste Trainer von Anton beim SC Maisach. "In einer Saison hat er über 100 Tore geschossen. Danach hat sich 1860 München bei mir gemeldet“, erzählte er.

Als Achtjähriger wechselte sein fußballbegeisterter Sohn vom SC Maisach zu den "Löwen“. Es war der Anfang einer großen Torjägerkarriere. Seit Januar 2012 stürmt Fink für den CFC. In seiner 166. Partie für Chemnitz erzielte er in Aalen das 78. Tor. Insgesamt stehen bei Fink jetzt 105 Drittligatreffer zu Buche.

2011 trug Fink für ein halbes Jahr das Trikot des VfR Aalen. Der Klub von der Ostalb machte dem CFC am Sonntag einen dicken Strich durch die Rechnung, entriss in letzter Sekunde den schon sicher geglaubten Auswärtssieg. „Ich bin enttäuscht. Dieses 2:2 ist eine gefühlte Niederlage. Wir dürfen die drei Punkte nicht aus der Hand geben“, ärgerte sich Fink.

Dass seine Eltern auf der Tribüne die Daumen drückten, war nur ein schwacher Trost.

Da war die Welt noch in Ordnung: Anton Fink (links)
freut sich mit Daniel Frahn über das 2:0.
Da war die Welt noch in Ordnung: Anton Fink (links) freut sich mit Daniel Frahn über das 2:0.  © Picture Point/Kerstin Kummer

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