Nach Unfall bei Frankfurt: Mann sticht 33-Jährigen nieder

Frankfurt - Ein Autounfall auf der Bundesstraße 44 südlich von Frankfurt führte am Donnerstagabend zu einer blutigen Messerattacke.

Das Opfer der Messerattacke wurde in ein Krankenhaus in Frankfurt gebracht (Symbolbild).
Das Opfer der Messerattacke wurde in ein Krankenhaus in Frankfurt gebracht (Symbolbild).  © DPA (Fotomontage)

Der Crash ereignete sich kurz vor 18 Uhr auf der B44 zwischen den Orten Zeppelinheim und Mörfelden-Walldorf, wie die Polizei in der Nacht zu Freitag mitteilte.

Der genaue Unfallhergang ist demnach noch unklar. Bekannt ist, dass zwei Autos – gelenkt von einem 33-Jährigen und einem 53 Jahre alten Mann – daran beteiligt waren.

Beide Männer stammen aus Mörfelden-Walldorf.

Wie weiter berichtet wurde, versuchte der Jüngere nach dem Crash, sich von der Unfallstelle zu entfernen. Der 53-Jährige wollte ihn aufhalten und holte den Mann im Bereich der Nordendstraße in Mörfelden-Walldorf ein.

Es kam zum Streit zwischen den beiden Männern, in dessen Verlauf der 53-Jährige ein Messer zückte und auf den 33-Jährigen einstach.

Auf der Straße niedergestochen

Das Opfer der Messerattacke wurde in ein Krankenhaus in Frankfurt eingeliefert, "von wo er sich nach Erstversorgung auf eigene Verantwortung entließ", wie ein Polizeisprecher sagte.

Der 53-Jährige wurde von der Polizei festgenommen. Am späten Donnerstagabend konnte er die Wache – nach Rücksprache der Polizei mit der Staatsanwaltschaft – wieder verlassen.

Die Ermittlungen zu Unfall und Messerattacke dauern an.

Titelfoto: DPA (Fotomontage)

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