Nach zwei Jahren. Dom erstrahlt in alter Pracht

Der Dom St. Petri in Bautzen ist die größte und älteste Simultankirche Deutschlands. Sie wird von evangelischen und katholischen Christen genutzt.
Der Dom St. Petri in Bautzen ist die größte und älteste Simultankirche Deutschlands. Sie wird von evangelischen und katholischen Christen genutzt.

Bautzen - Gott sei’s gedankt! Mit einem ökumenischen Festgottesdienst wurde am Samstag der Dom St. Petri nach zweijähriger Bauzeit wiedereröffnet.

Der katholische Dompfarrer Veit Scapan begeistert: „Es ist ein Schmuckstück und um vieles schöner geworden, als ich erwartet habe. Das ist ein riesengroßes Geschenk an die Stadt und die beiden Domgemeinden“, sagte er dem MDR.

Mehr als zwei Millionen Euro flossen in die Innensanierung. Der Kirchenraum bekam einen frischen Anstrich. Figuren und Gemälde wurden restauriert sowie neue Glasfenster eingesetzt. Etwa 1,75 Millionen Euro stammen aus Fördermitteln, aber auch viele private Geldgeber beteiligten sich an der Restaurierung der kostbaren Innenausstattung.

Der St.-Petri-Dom geht in einigen Bereichen bis auf das frühe 13. Jahrhundert zurück. Den spätgotischen Hallenbau nutzen seit 1524 Protestanten und Katholiken gemeinsam nach einem strengen Regelwerk (Simultankirche). Im evangelischen Teil finden 925 Christen Platz, auf katholischer Seite gibt es 300 Sitze. Die Sanierung der beiden Kirchenorgeln steht allerdings noch aus. Dafür bittet die Gemeinde weiter um Spenden.

Die Festwoche anlässlich der Wiedereröffnung geht bis kommenden Sonntag. So gibt es beispielsweise jeden Tag um 15.30 Uhr geistliche Musik.

So schön präsentiert sich der Innenraum nach der zweijährigen Sanierung mit mehr als zwei Millionen Euro Kosten.
So schön präsentiert sich der Innenraum nach der zweijährigen Sanierung mit mehr als zwei Millionen Euro Kosten.

Fotos: xcitePRESS/Christian Essler


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