Streit eskaliert: Mann geht mit Messer auf Nachbarin los

Hamburg - Eine Frau ist am späten Dienstagabend im Hamburger Stadtteil Barmbek von ihrem Nachbarn mit einem Messer angegriffen und dabei verletzt worden.

Das MEK stürmte die Wohnung des Mannes, fand ihn aber nicht.
Das MEK stürmte die Wohnung des Mannes, fand ihn aber nicht.  © Dominick Waldeck

Die beiden hätten sich zuvor in der Bramfelder Straße gestritten, teilte die Polizei mit.

Der Mann soll nach der Tat geflüchtet sein.

Das mobile Einsatzkommando (MEK) der Hamburger Polizei rückte an und stürmte die Wohnung des Mannes, in der er jedoch nicht gefunden wurde.

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Er war auch in der Nacht noch flüchtig.

Ein Rettungswagen brachte die verletzte Frau in ein Krankenhaus.

Die Mordkommission nahm die Ermittlungen auf.

Update, 10.17 Uhr:

Ermittler sichern Spuren am Tatort.
Ermittler sichern Spuren am Tatort.  © Dominick Waldeck

Bei der Verletzten handelt es sich nach neuen Angaben der Polizei um eine 47-Jährige. Tatverdächtig ist ein 44-jähriger Türke, er ist weiterhin auf der Flucht.

Nach den derzeitigen Erkenntnissen gibt es zwischen den beiden schon seit Längerem Nachbarschaftsstreitigkeiten. Dienstagabend gegen 19.40 Uhr griff der 44-Jährige in der Wohnung eines Zeugen aus bislang ungeklärtem Grund die 47-Jährige mit einem Messer an und verletzte sie schwer im Halsbereich.

Die Frau musste notoperiert werden. Es bestand anfangs Lebensgefahr. Inzwischen ist ihr Zustand stabil.

Die Polizei stürmte die Wohnung des Mannes mit Spezialkräften, nachdem das Amtsgericht dies genehmigt hatte. Die Beamten trafen den Verdächtigen aber nicht an, er sei weiter flüchtig, hieß es.

Auch das Messer konnte trotz intensiver Suche auch auf Hinterhöfen und dem mutmaßlichen Fluchtweg nicht gefunden werden.

Die Mordkommission ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts.

Update, 10.48 Uhr: Tatverdächtiger stellt sich

Der 44-jährige Tatverdächtige hat sich am Mittwoch gegen 10 Uhr auf dem Polizeikommissariat 31 gestellt. Über seine Haft soll im Laufe des Tages ein Richter entscheiden.

Titelfoto: Dominick Waldeck

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