Tanklastwagen explodiert: Mindestens 55 Tote

Niamey - Im westafrikanischen Niger sind bei der Explosion eines Tanklasters mindestens 55 Menschen getötet worden. Zu dem Unfall sei es in der Nähe des Flughafens der Hauptstadt Niamey gekommen.

In Niamey, der Hauptstadt des Niger, ist ein Tanklaster explodiert.
In Niamey, der Hauptstadt des Niger, ist ein Tanklaster explodiert.  © Screenshot Twitter / Mashariki TV

Dies teilte Mohamed Bazoum (59), der Innenminister des Landes, auf Twitter mit. Der Lastwagen sei nahe einer Tankstelle umgekippt. Der Grund hierfür war zunächst unklar. Während einige Anwesende versuchten, das Benzin abzusaugen, sei der Laster explodiert.

Bei dem Unglück seien mindestens 55 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 37 Menschen seien verletzt und in Krankenhäuser gebracht worden. Der durch das Feuer verursachte Sachschaden beläuft sich auf fünf Fahrzeuge und 25 Motorräder, teilte der Minister mit.

Der dicht besiedelte Binnenstaat Niger gilt als eines der ärmsten Länder der Welt. Erst vor wenigen Tagen machte die Regierung des Landes auf sich aufmerksam. In einem Interview mit der Zeitung Welt erklärte Innenminister Bazoum, dass er Angela Merkel als sensiblen und ehrlichen Menschen sehe, Deutschland und die EU aber zu wenig dafür tun würden, das Land im Ausgleich für die Reduzierung der Flüchtlingsströme zu unterstützen.

Vergangene Woche besuchte die Bundeskanzlerin den westafrikanischen Staat. Im Niger und vielen anderen afrikanischen Ländern kommt es wegen schlechter Straßen und kaum gewarteter Fahrzeuge immer wieder zu schweren Verkehrsunfällen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) besuchte vor Kurzem die Baustelle eines Frauenhauses in Niamey, Niger.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) besuchte vor Kurzem die Baustelle eines Frauenhauses in Niamey, Niger.  © DPA

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