Russische Rocker "Nachtwölfe" wollen in Berlin einfahren, um Sieg zu feiern

Berlin - Vor 74 Jahren wurde Nazi-Deutschland besiegt. Für die Russen bis heute einer der wichtigsten Feiertage, "Tag des Sieges" genannt. Auch die Putin-treue Bikergang "Nachtwölfe" will feiern – mit einer Fahrt nach Berlin.

Der russische Rocker Alexander Saldostanow von den russischen Nachtwölfen in einem Interview. Sein Spitzname: „Chirurg“.
Der russische Rocker Alexander Saldostanow von den russischen Nachtwölfen in einem Interview. Sein Spitzname: „Chirurg“.  © Claudia Thaler/dpa

"Wir haben keinerlei Befürchtungen. Wir halten uns an alle Gesetze." erklärte der Club-Präsident der Nachtwölfe, Alexander Saldostanow. Der Rocker-Chef, auch "Chirurg" genannt, will mit seiner Gruppe auch in diesem Jahr wieder nach Deutschland.

Mehrere Dutzend Biker der "Nachtwölfe" haben vor, am 26. April von Moskau aufzubrechen um am 9. Mai, dem "Tag des Sieges", in Berlin anzukommen.

In der Hauptstadt wollen die Rocker dann das sowjetische Ehrenmal besuchen, die Soldaten der Roten Armee ehren.

Die Tour soll, wie schon in den letzten Jahren über Polen, die Slowakei und Tschechien führen. In Deutschland fahren die Biker der "Nachtwölfe" traditionell auch durch Sachen und machen in Dresden Halt.

Die als extrem nationalistisch bekannte Gruppierung veranstaltet diese Tour, die "Straße des Sieges", jedes Jahr. Dabei gab es immer wieder Proteste und auch Einreiseverbote, wie beispielsweise in Polen.

Titelfoto: Claudia Thaler/dpa

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