Russen-Rocker sind in Berlin angekommen

Die Rocker legten am Ehrenmal im Treptower Park einen Kranz nieder.
Die Rocker legten am Ehrenmal im Treptower Park einen Kranz nieder.  © DPA

Berlin – Die umstrittene nationalistische russische Rockergruppe "Nachtwölfe» hat in Berlin an einer Gedenkveranstaltung zum Ende des Zweiten Weltkrieges teilgenommen.

Die "Nachtwölfe", die als Anhänger des russischen Präsidenten Wladimir Putin gelten, legten am Dienstagvormittag einen Kranz am Sowjetischen Ehrenmal im Treptower Park nieder.

Im Lauf des Tages wollten die Rocker in einem Korso von mehr als 60 Motorrädern weitere Gedenkorte besuchen. Der 9. Mai ist in Russland der "Tag des Sieges". Die Rockergruppe war am 27. April in Moskau gestartet.

Mit ihrer Fahrt will sie an das Ende des Zweiten Weltkrieges und den Sieg über das nationalsozialistische Deutschland vor 72 Jahren erinnern.

Schon im vergangenen Jahr war eine Gruppe von etwa 100 Fahrern durch das Regierungsviertel der deutschen Hauptstadt gerollt. 2015 hatte die umstrittene "Siegesfahrt" von Moskau nach Berlin für größeres Aufsehen gesorgt.

Die "Nachtwölfe" schwenken russische Fahnen vor dem Ehrenmal.
Die "Nachtwölfe" schwenken russische Fahnen vor dem Ehrenmal.  © DPA
Die Rocker auf dem Weg durch Berlin.
Die Rocker auf dem Weg durch Berlin.  © DPA

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