Naddel: Statt in die Suchtklinik will sie nun nach Ägypten

Einige Tage Auszeit an der Ostsee. Doch reicht das, damit Naddel wieder auf die richtige Bahn kommt?
Einige Tage Auszeit an der Ostsee. Doch reicht das, damit Naddel wieder auf die richtige Bahn kommt?

Hamburg - Die Wellen schlugen hoch. Wochenlang beherrschte Nadja abd el Farrag (52) die Schlagzeilen. Der Grund? Oder besser gesagt die Gründe: Ihr Alkoholproblem, eine zwielichtige Fußverletzung und die Kündigung ihres Arbeitgebers, Sonnenklar.tv. Doch mit der will sich die 52-Jährige nicht einfach abfinden...

Wie Focus Online nun von der verschuldeten Moderatorin erfahren hat, will sie schon Ende Mai nach Ägypten fliegen und dort als Hoteltesterin auftreten. Und das, obwohl sie eigentlich dringend einen Alkoholentzug nötig hat. Denn Naddel leidet unter Leberzirrhose, konnte die Finger jedoch bis zuletzt nicht vom Wein lassen.

Daraufhin hatte Sonnenklar.tv die Reißleine gezogen. Ein Mitarbeiter des Reisesenders hatte Anfang April betont, dass Nadja zunächst „alles dafür tun (müsse), dass sie körperlich und seelisch fit ist, damit sie einen solch anstrengenden Job für den weltweiten Einsatz auch meistern kann“.

Anscheinend fühlt sich die 52-Jährige nach einer kurzen Auszeit an der Ostsee schon bereit für den ersten Job seit langem. „Es ist in diesen Tagen ein Gespräch mit dem Geschäftsführer des Senders geplant. Ich gehe davon aus, dass ich Ende Mai für Sonnenklar.TV in Ägypten bin“, erzählt sie dem Online-Magazin. „Und dann geht es weiter – erst mal zwei Ziele pro Monat.“

Nadja abd el Farrag (52) ist hochverschuldet. Sonnenklar.tv gab ihr eine letzte Chance.
Nadja abd el Farrag (52) ist hochverschuldet. Sonnenklar.tv gab ihr eine letzte Chance.  © DPA

Doch warum sollte sich der Sender so schnell wieder auf sie einlassen?

Immerhin sagte sie vor ein paar Wochen den Job ab, weil sie sich den Fuß verstaucht hatte, wurde danach ohne Krücken in Hamburg abgelichtet.

„Der Sender ist noch interessiert und er möchte noch mit mir zusammenarbeiten, das hat man mir gesagt. Es gibt ja auch Verträge“, ist sie sich sicher.

Das sind ja ganz neue Töne. Man weiß wirklich nicht was dahinter steckt. Denn erst kürzlich teilte sie in einem Interview mit:

„Ich lasse mir helfen, keine Sorge. Wo, wie, von wem, ist aktuell meine Sache. Dafür möchte ich mir die Zeit und die Ruhe nehmen, die so etwas braucht. Aber ja: Ich kämpfe um mein Leben. Das darf es noch nicht gewesen sein“.

Ob für so eine Therapie zwei Wochen reichen, ist mehr als fraglich. Wachsen ihr etwa die Schulden über den Kopf? Oder will sie sich einfach als gesunde Frau in der Öffentlichkeit präsentieren?

Fakt ist: Sie scheint sich plötzlich an Verträge zu erinnern. Wie der Sender darauf reagiert. Wir sind gespannt.


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