Mit 140 durch die Stadt! Männer landen im Feld und flüchten zu Fuß

Die Polizei hatte alle Hände voll zu tun, die beiden Insassen des VW Golfs zu stellen (Symbolbild).
Die Polizei hatte alle Hände voll zu tun, die beiden Insassen des VW Golfs zu stellen (Symbolbild).  © DPA

Leipzig - Ab durch die Mitte: Eine schlichte Verkehrskontrolle hat sich in der Nacht zum Dienstag zu einer actionreichen Verfolgungsjagd entwickelt.

Ein 36- und ein 38-Jähriger waren gegen 2.30 Uhr mit ihrem alten VW Golf in eine Polizeikontrolle geraten. Das Problem: Keiner von beiden hat einen Führerschein.

Also gaben die Männer lieber Gas und versuchten, der Polizei zu entkommen. Dabei ging es zunächst mit 140 Sachen über die Paunsdorfer Alle. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und riefen nach Verstärkung.

Die wilde Jagd zog sich weiter über die Bundesstraße 6 in Richtung Borsdorf, die Autobahn 14 in Richtung Halle, die Leipziger Straße in Richtung Taucha und über die Portitzer Straße zur BMW-Allee. Dort bog der Golf in eine Einmündung ab, die nach einigen Metern vor einem Feld endete.

Die beiden Flüchtigen ließen sich davon nicht beeindrucken und fuhren über das angrenzende Feld weiter, bis der Wagen steckenblieb. Mittlerweile hatte die Polizei einen Hubschrauber angefordert, der die Einsatzfahrzeuge aus der Luft koordinierte.

Vom Hubschrauber aus sahen die Beamten, wie die beiden Männer zu Fuß in Richtung Seehausen flüchteten. Wenig später konnte der 36-Jährige gestellt werden, der 38-Jährige entwischte der Polizei zunächst. Aber auch er konnte einige Stunden nach der Verfolgungsjagd ermittelt werden.

Die wilde Verfolgungsjagd hat ernste Folgen: Die Polizei ermittelt wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie diverser anderer Verkehrsverstöße.


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