NASA warnt vor todbringendem Riesen-Kometen

Würde ein riesiger Komet auf die Erde zurasen - die Menschheit hätte keine Chance, sich zu wehren.
Würde ein riesiger Komet auf die Erde zurasen - die Menschheit hätte keine Chance, sich zu wehren.

San Francisco - Vor 65 Millionen Jahren mussten die Dinosaurier dran glauben. Geht es nach dem renommierten NASA-Wissenschaftler Dr. Joseph Nuth könnte die Menschheit ein ähnliches Unheil ereilen. Denn die wäre auf einen heftigen Kometen-Einschlag nicht vorbereitet.

"Das größte Problem ist im Grunde, dass wir momentan nicht das Geringste gegen einen Kometen tun könnten", warnte Dr. Nuth am Montag bei einer Präsentation vor Nuklear-Wissenschaftlern. Das berichtet der Guardian.

Rast also ein todbringender Komet auf die Erde zu - die Menschheit würde mutmaßlich gänzlich ausgelöscht werden. Denn: Es komme vor, dass gefährliche Kometen viel zu spät erkannt werden, so Nuth.

2014 beispielsweise. Da flog ein Irrstern (in kosmischen Entfernungen) nur haarscharf am Planeten Mars vorbei. Die Wissenschaftler entdeckten den Kometen damals lediglich 22 Monate bevor er den roten Planeten beinahe streifte - nicht annähernd genug Zeit, um sich gegen einen Einschlag auf der Erde vorzubereiten, geschweige denn, diesen zu verhindern.

Das ist fast wie in den Hollywood-Filmen "Deep Impact" (1998, mit Morgan Freeman), bei dem ein Team versucht, einen Kometen an der Erde vorbei zu lenken. Oder in "Armageddon" (1998, mit Bruce Willis), wo ein Asteroid vor dem Zusammenprall mit einer Atombombe gesprengt werden soll.

Nun fordert Dr. Nuth den Bau einer Abfang-Rakete in arg verkürzter Zeit.

"Wenn du momentan auf den Zeitplan für den Bau von hoch-wehrhaften Raumsonden schaust, würde es bis zum Abschuss fünf Jahre dauern. Wir hatten nur 22 Monate Vorwarnzeit", so der Weltraumforscher.


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