Seit Beginn der Messungen: Berliner Sommer 2017 ist nasser Spitzenreiter

Bei ströhmendem Regen gehen Touristen bei Temperaturen um 16 Grad Celsius am Brandenburger Tor in Berlin vorbei.
Bei ströhmendem Regen gehen Touristen bei Temperaturen um 16 Grad Celsius am Brandenburger Tor in Berlin vorbei.  © DPA

Berlin - Der Sommer 2017 war in Berlin der nasseste seit Beginn der Messungen im Jahr 1881.

In Berlin fielen in diesem Sommer knapp 420 Liter Regen pro Quadratmeter und damit mehr als doppelt so viel wie im langjährigen Durchschnitt, teilte der Deutsche Wetterdienst am Mittwoch mit.

Einen großen Anteil daran hatten demnach die starken Regenfälle des Tiefs Rasmund am 29. Juni. Allein in Tegel lud das Tief mit fast 197 Litern mehr Regen ab, als sonst in einem ganzen Sommer fällt.

Trotz der extremen Regenfälle lag die Durchschnittstemperatur mit 18,8 Grad 1,1 Grad über dem langjährigen Mittel, Berlin war somit die wärmste Region Deutschlands.

Die Sonne schien knapp 660 Stunden, das waren vier Stunden weniger als in einem durchschnittlichen Sommer.

Titelfoto: DPA


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