Nato-Mission: Kriegsschiffe machen in Rostock Halt

Rostock - Hoher Marinebesuch in Rostock: Ein internationaler Schiffs-Verband macht am Hafen Halt.

Der US-Zerstörer "Gravely" läuft in Rostock-Warnemünde ein.
Der US-Zerstörer "Gravely" läuft in Rostock-Warnemünde ein.  © dpa/Frank Hormann

Der aus drei Schiffen bestehende Nato-Marineverband ist am Freitag in Rostock eingelaufen.

Zunächst legte die polnische Fregatte "General Kazimierz Pulaski" am Passagierkai in Warnemünde an, kurze Zeit später machten der US-amerikanische Zerstörer "Gravely" und das deutsche Versorgungsschiff "Spessart" im Seehafen an den Liegeplätzen 17 und 4 fest.

Der Aufenthalt der Schiffe soll bis Montag dauern, am Sonntagnachmittag bietet die polnische Fregatte die Gelegenheit zum "Open Ship".

Der Verband gehört zu den ständigen multinationalen maritimen Reaktionsverbänden.

Mit ihnen soll sichergestellt werden, dass die Nato schnell und flexibel operieren kann.

Die polnische Fregatte "General Kazimierz Pulaski" macht am Passagierkai von Rostock-Warnemünde fest.
Die polnische Fregatte "General Kazimierz Pulaski" macht am Passagierkai von Rostock-Warnemünde fest.  © dpa/Frank Hormann

Um ihre Einsatzbereitschaft und Operationsfähigkeit zu erhalten, nehmen die Verbände jährlich an verschiedenen nationalen und internationalen Übungen teil.

Die "Standing Nato Maritime Group 1" (SNMG1) wurde den Angaben zufolge 1967 gegründet.

Die vorrangige Aufgabe des Verbands ist Kontrolle und Schutz strategisch wichtiger Seewege, wie das Marinekommando mitteilte.

Dazu operiere die SNMG1 vor allem im Nordatlantik und in der Nordsee.

Der Verband könne bei Bedarf aber sofort in Krisengebiete verlegt und dort eingesetzt werden.

Zuletzt machte die Marine wegen fehlender Einsatzbereitschaft der "Spessart" negative Schlagzeilen (TAG24 berichtete). Auch der zweite Tanker "Rhön" war nicht einsatzfähig.

Der deutsche Marine-Tanker "Spessart" kommt in den Seekanal von Rostock-Warnemünde.
Der deutsche Marine-Tanker "Spessart" kommt in den Seekanal von Rostock-Warnemünde.  © dpa/Frank Hormann

Titelfoto: dpa/Frank Hormann


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