Dresdner unterschreiben für den Säxit

Die Dresdner sprachen mit NDR-Reporter Tobias Schlegl (r.) über den "Säxit".
Die Dresdner sprachen mit NDR-Reporter Tobias Schlegl (r.) über den "Säxit".

Von Matthias Kernstock

Dresden - "Säxit" - Sachsen raus aus Deutschland? Das Satiremagazin Extra 3 folgte dem Aufruf von PEGIDA-Frontfrau Tatjana Festerling und startete eine Unterschriftenaktion in Dresden.

Mitte Oktober hatte Tatjana Festerling auf einer PEGIDA-Demo in Dresden die zündende Idee: Sachsen muss sich von Deutschland abspalten: Der "Säxit" war geboren.

Das Satiremagazin Extra 3 des NDR wollte es genau wissen: Sind die Dresdner bereit, sich vom Rest Deutschlands auszugrenzen und für den "Säxit" zu unterschreiben? Reporter Tobias Schlegl und sein Team haben vor der Centrum Galerie nachgefragt. Mit erheiternden Antworten der "besorgten Bürger".

"Das ist ja keine Demokratie mehr. Das ist eine Dikta...Digital...Äh...Wir werden digital als Diktatur bewacht", antworte ein Mann, der mit seiner Frau durch die Prager Straße schlenderte und angesprochen wurde. Die Bereitschaft für den "Säxit" in Dresden ist scheinbar groß. Als Schlegel fragt, ob man lieber einen Grenzzaun oder eine Grenzmauer zum Schutz vor Flüchtlingen hochziehen sollte, antwortet der Mann: "Als erstes eine Mauer."

Dass Extra 3 sich Dresden, die Heimatstadt von PEGIDA, für diese satirische Umfrage ausgesucht hat, liegt nahe. PEGIDA ist seit Monaten das Lieblingsthema der NDR-Reporter. Das ganze Video gibts hier.

Extra 3 fragte in Dresden nach der Bereitschaft für einen "Säxit".
Extra 3 fragte in Dresden nach der Bereitschaft für einen "Säxit".
Extra 3-Moderator Tobias Schlegel.
Extra 3-Moderator Tobias Schlegel.

Fotos: ARD-mediathek


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