Neonazi Tino Brandt wieder angeklagt

Neonazi Tino Brandt hat schon einiges auf dem Kerbholz. Nun wird er wegen Betrugs im großen Stil angeklagt.
Neonazi Tino Brandt hat schon einiges auf dem Kerbholz. Nun wird er wegen Betrugs im großen Stil angeklagt.  © DPA

Gera - Der Neonazi und Ex-V-Mann des Verfassungsschutzes, Tino Brandt, muss wohl erneut vor Gericht.

Grund sind langjährige Ermittlungen wegen Betrugs im großen Stil. Eine Sprecherin des Geraer Landgerichts erklärte am Mittwoch, dass die Anklage eingegangen sei.

Sie richte sich gegen 14 Verdächtige, darunter sind Brandt und Thomas Dienel - ein weiterer früherer V-Mann aus der rechtsextremen Szene. Die Verteidiger hätten nun vier Wochen Zeit sich zu äußern. Über die Anklage hatte zuerst der MDR Thüringen berichtet.

Brandt war 2014 wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Das Urteil ist den Angaben nach noch immer nicht rechtskräftig.

Der Neonazi gilt außerdem als wichtiger Unterstützer des "Nationalsozialistischen Untergrunds".


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