Neonazis nahmen an den G20 Protesten in Hamburg teil!

In Hamburg kam es während des G20-Gipfel zu gewalttätigen Auseinandersetzungen.
In Hamburg kam es während des G20-Gipfel zu gewalttätigen Auseinandersetzungen.  © DPA

Hamburg - Noch vor Kurzem verglich der Bundesinnenminister Thomas de Maiziére die Krawallmacher bei G20-Gipfel mit Neonazis. Mittlerweile steht fest, damit hatte er gar nicht so unrecht.

Rund 12 Millionen Euro Schaden entstand bei den gewalttätigen Auseinandersetzung im Zuge des G20-Gipfels in Hamburg.

Nun steht auch fest, dass sich unter den Tausenden Linken auch rechte Krawallmacher befanden. So sollen Thüringen24 exklusiv zwei Dokumente vorliegen, die dies beweisen.

So hätten laut dem rechtsextremen "Antikapitalistischen Kollektiv" (AKK) mehrere Gruppe in Hamburg an den Ausschreitungen teilgenommen und sich auch zu den Gewalttaten bekannt.

Bei dem AKK handelt es sich laut Verfassungsschutz um ein Bündnis, das mehrere rechtsextreme Gruppierungen und Einzelpersonen beherberge. Vor allem gegen den Kapitalismus sei das Kollektiv aktiv. Erstmalig in Erscheinung trat dieses im März 2015, als es zu gewalttätigen Ausschreitungen am Rande der Eröffnung der Europäischen Zentralbank kam.

Bis zu 70 Neonazis sollen laut Aussage eines SWR-Journalisten teilgenommen haben. Auch die Jugendorganisation der NPD, die "Jungen Nationaldemokraten" sollen sich vermummt beteiligt haben.

Jedoch wolle man sich dazu nicht äußern, hieß es aus deren Reihen. Man bestätige die Teilnahme an den Protesten, werde sich aber nicht weiter zu den Aktionen äußern, sagte ein Sprecher.

Titelfoto: DPA


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