Tragisches Schicksal: Teenagerin verliert drei Tage nach Tod des Vaters auch noch ihre Mutter

Neston (England) - Es mag kaum vorstellbar sein, was derzeit in Rebecca Ryan (18) aus dem englischen Neston vor sich geht. Zunächst verlor die 18-Jährige am 22. November ihren Vater, der überraschend verstarb - und nur drei Tage später ihre Mutter, berichtet der "Mirror".

Rebecca Ryan (18) muss jetzt ganz stark sein.
Rebecca Ryan (18) muss jetzt ganz stark sein.  © Facebook/Screenshot/Rebecca Ryan

Jetzt hat sie nur noch ihren Bruder James (21), mit dem sie die wohl schwerste Zeit ihres Lebens durchstehen muss.

Dabei war Rebeccas Vater Eric (†64) bei guter Gesundheit gewesen ehe er nach einem zweiwöchigen Krankenhausaufenthalt verstarb. Ihre Mutter Lynne (†49) bekam kurz vorm Tod ihres Mannes eine Schockdiagnose: Darm- und Blasenkrebs.

Ihr Bruder James sagte dem "Liverpool Echo": "Mein Vater war zwei Wochen im Krankenhaus und seine Nieren versagten. Das Krankenhaus sagte, dass sie nicht mehr viel für ihn hätten tun können ehe er am Donnerstagmorgen verstarb." Und weiter: "Ich, meine Schwester und meine Mutter haben versucht damit umzugehen und zu entscheiden, was wir nun tun würden."

Rebecca, die an Autismus und dem Asperger-Syndrom leidet, fand die Leiche ihrer Mutter, nur drei Tage nachdem sie ihren Vater verloren hatte, zu Hause auf dem Fußboden liegend. Sie sagte: "Ich bin aufgewacht, sie lag auf dem Boden. Ich wusste nicht, was los war. Also musste ich meinen Bruder von oben rufen."

Rebecca und James Ryan gehen durch die Hölle

Rebecca Ryan auf einem Facebook-Selfie mit ihrer Mutter Lynne (†49).
Rebecca Ryan auf einem Facebook-Selfie mit ihrer Mutter Lynne (†49).  © Facebook/Screenshot/Lynne Ryan

James, der eine Ausbildung zum Koch absolviert, sagte: "Meine Schwester kam am Sonntagmorgen zu mir und sagte mir, dass unsere Mutter schlief und sie sie nicht wecken konnte. Ich ging nach unten, um sie zu schütteln und aufzuwecken, aber sie hatte keinen Puls."

Zwar rief James einen Krankenwagen, doch die Rettungssanitäter konnten nur noch den Tod der 49-Jährigen feststellen. James erklärte, dass die Todesursache seiner Mutter unbekannt sei und erst nach einer Obduktion bekannt gegeben werde.

Nach dem Tod ihrer Eltern wendeten sich die tapferen Geschwister an den "Liverpool Echo", um ihre Geschichte zu erzählen, in der Hoffnung, dringend benötigte finanzielle Mittel aufzutreiben. Sie sind nämlich für die Bezahlung der Beerdigung ihrer Eltern verantwortlich, die voraussichtlich etwa 6750 Euro kosten wird.

Rebecca und James sagten, dass ihnen von ihren Eltern, die seit 24 Jahren verheiratet waren, nicht viel Geld vererbt wurde. Sie haben deshalb eine Spendenaktion gestartet, um die Kosten zu decken. Allerdings ist die entsprechende Seite derzeit offline. Die Geschwister hoffen, dass ihre Eltern am 13. Dezember zusammen eingeäschert werden können, wenn sie das Geld rechtzeitig zusammenbekommen.

James hat außerdem mit den Sozialdiensten Kontakt aufgenommen, um zusätzliche Hilfe zu erhalten. Ergänzend hat er versichert, dass er für Rebecca da sein wird. Er sagte: "Trotz all der Dinge, die Becca durchgemacht hat, hat sie mich so stolz gemacht und alles wirklich gut hinbekommen. Es ist schwer, aber wir kriegen das hin..."


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