Neue AGBs: Was hat Snapchat mit den Fotos vor?

Die Änderungen der AGBs sorgen für Verwirrung.
Die Änderungen der AGBs sorgen für Verwirrung.

Los Angeles - Jede Menge Aufregung gab es rund um die neuen AGBs des Messenger-Riesen Snapchat. Mit dem Update sollten die Nutzer plötzlich ihre Rechte an den Fotos und Zehn-Sekunden-Clips an das Unternehmen abtreten.

Kein Wunder also, dass die User misstrauisch wurden. Denn schließlich war es immer genau die Tatsache, dass die Snaps nach dem Abspielen für immer verschwanden, die den Messenger für viele so spannend machte.

Am Montag veröffentlichte das Unternehmen dann ein Statement in einem Blogpost.

Und Snapchat gibt Entwarnung: "Die Snaps und Chats, die Ihr Euren Freunden sendet, bleiben genauso privat wie vor dem Update."

Es handele sich lediglich um eine rechtliche Absicherung, die für bestimmte Features notwendig sei, heißt es. So beispielsweise für Aufnahmen via "Live Stories", bei denen die Nutzer Inhalte mit der Allgemeinheit teilen.

Für die normalen Snaps ändert sich laut dem Post überhaupt nichts. Diese werden nach Abspielen direkt wieder von den Servern gelöscht.

Ausnahmen bilden weiterhin lediglich Screenshots und Downloads des Empfängers, sowie die kostenpflichtige Version, die ein uneingeschränktes Ansehen der Snaps ermöglicht.

Auch die Nutzung der Inhalte für kommerzielle Zwecke oder die Weitergabe an Dritte schließt das Unternehmen aus.

Snapchat gibt Entwarnung: Privates bleibt privat.
Snapchat gibt Entwarnung: Privates bleibt privat.

Fotos: dpa, imago, Twitter/Snapchat


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0