Neue Amtsvorschriften nach TBC-Erkrankung

Das Sozialamt in der Junghansstraße in Dresden.
Das Sozialamt in der Junghansstraße in Dresden.

Von Juliane Morgenroth

Dresden - Die Landesdirektion wehrt sich gegen Vorwürfe, wonach ein später an Tuberkulose (TBC) erkrankter Asylbewerber ohne Gesundheitsuntersuchung an die Stadt Dresden weiterverteilt wurde. Dies sei unzutreffend.

Vielmehr sei er wie vorgeschrieben untersucht, danach als TBC-Verdachtsfall eingestuft worden. Das Fachkrankenhaus Coswig habe dann aber Entwarnung gegeben.

„Der Verteilung stand damit nichts mehr im Wege“, hieß es. Allerdings zeigte sich später, dass eine Absonderung der Nasenschleimhaut doch TBC-belastet war. Nun ändert der Freistaat das Verfahren: Ist die Analyse der Absonderung nötig, wird deren Ergebnis abgewartet.

Bis dahin bleiben betroffene Flüchtlinge in der Erstaufnahme. Sie müssen einen Atemschutz tragen.

Fotos: Petra Hornig, imago stock[&]people


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