Ramelow: ICE-Trasse bringt Ost und West zusammen

Bahn-Vorstand Ronald Pofalla und Ministerpräsident Bodo Ramelow bei der Einweihung der neuen Strecke.
Bahn-Vorstand Ronald Pofalla und Ministerpräsident Bodo Ramelow bei der Einweihung der neuen Strecke.  © DPA

Erfurt - Die neue ICE-Trasse von Berlin nach München bringt nach Meinung von Thüringens Ministerpräsidenten Bodo Ramelow (Linke) Ost- und Westdeutschland näher zusammen.

Die Trasse, die mit einem 107 Kilometer langen Lückenschluss zwischen Thüringen und Bayern fertiggestellt ist, sei im Wortsinn ein Projekt der deutschen Einheit, sagte Ramelow bei einer Feier auf dem ICE-Knotenbahnhof Erfurt.

Thüringen werde von der Trasse profitieren - als schnell erreichbarer Kongress- und Tagungsstandort mitten in Deutschland. "Wir werden den drei Millionen Passagieren, die jährlich erwartet werden, Gründe liefern, hier auszusteigen."

Nach der Feier fuhren Ramelow und weitere Vertreter des Landes mit einem Sonderzug nach Berlin. Zum Abschlussfest in der Hauptstadt wird am Nachmittag Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erwartet.

Mit dem Fahrplanwechsel am Sonntag verringert sich die Fahrzeit auf den 623 Kilometern zwischen Berlin und München deutlich. Bislang braucht ein ICE dafür rund sechs Stunden. Die ICE-Sprinter schaffen das nach Angaben der Bahn künftig in knapp vier Stunden.

Titelfoto: DPA


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