Neue Parkgebühren in Dresden: E-Mobile und Carsharing-Autos sollen profitieren

Dresden - Seit Jahren bastelt das Rathaus an einer Erhöhung der Parkgebühren.

Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (43, Grüne).
Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (43, Grüne).  © Holm Helis

Zuletzt waren etwa deutlich höhere Tarife und ein Wegfall der Tageskarte im Gespräch.

Jetzt hat die Stadt die Regelungen für E-Autos und "Sharingfahrzeuge" konkretisiert. Dagegen wächst Kritik.

Laut Rathaus sollen zur "Förderung der Elektromobilität und des Carsharings alle elektrisch betriebene Fahrzeuge" während einer Testphase auf gebührenpflichtigen Parkplätzen und an Ladesäulen zwei Stunden kostenlos parken dürfen.

Laut CDU-Rat Veit Böhm (54) ist Vorsicht geboten. Mehr Verkehr und weniger ÖPNV-Nutzer könnten die Folge sein. Ähnlich wie bei E-Scootern könnten hunderte Leih-Autos im Stadtbild auftauchen.

"Deren Prinzip, dass jeder sich ein Auto einfach leiht und woanders abstellt, funktioniert nur bei kostenlosen Parkplätzen", so Böhm.

Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain äußert sich

Laut Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (43, Grüne) befinden sich die Pläne in der Endabstimmung.

"Die Verwaltung hat eine Vorlage vorbereitet. Sie kann in Kürze in der Dienstberatung des Oberbürgermeisters erörtert werden."

"Stromer" sollen zwei Stunden kostenlos in Dresden parken dürfen.
"Stromer" sollen zwei Stunden kostenlos in Dresden parken dürfen.  © Petra Hornig

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