Neue Perspektiven: Kann der "Strassenfeger" doch noch gerettet werden?

Berlin - Für die von Schließung der bedrohten Obdachlosenzeitung "Strassenfeger" gibt es noch eine Überlebenschance.

Ziel sei es auch, die Arbeit der rund 200 Zeitungsverkäufer zu sichern.
Ziel sei es auch, die Arbeit der rund 200 Zeitungsverkäufer zu sichern.

Der gemeinnützige Verein "Karuna" für Kinder und Jugendliche in Not erklärte sich bereit, die Zeitung zu übernehmen. Man wolle möglichst schnell Klarheit schaffen und das Erscheinen der nächsten regulären Ausgabe sichern, sagte Karuna-Geschäftsführer Jörg Richert am Mittwoch.

Er bestätigte damit Berichte von Tagesspiegel und RBB.

"Der Strassenfeger" passe sehr gut zu den Aktivitäten von Karuna, der sich unter anderem für Straßenkinder einsetzt. "Wir müssen sehr schnell sein", sagte Richert. Voraussetzung sei, dass der bisherige Trägerverein der Zeitung "mob" dafür grünes Licht gibt.

Die Berliner Sozialverwaltung habe sich eingeschaltet und wolle als Vermittlerin bei einem Neustart helfen.

Nach mehr als 20 Jahren hatte der Trägerverein am Montag beschlossen, den Zeitungsbetrieb Ende Juni einzustellen, wie TAG24 berichtete.

Auch das "Kaffee Bankrott", eine Anlaufstelle für Obdachlose, soll schließen. Als Grund wurden Probleme im Vertrieb, sinkende Verkaufszahlen, Finanzierungsengpässe, aber auch fehlendes Personal als Gründe für das Aus.


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0