Neue Prognose: Dresden wächst auf die 600.000 zu

Dr. Lioba Buscher (48), Chefin der kommunalen Statistikstelle, erstellt zusammen mit externen Wissenschaftlern die Bevölkerungsprognose.
Dr. Lioba Buscher (48), Chefin der kommunalen Statistikstelle, erstellt zusammen mit externen Wissenschaftlern die Bevölkerungsprognose.

Dresden - Dresden wächst weiter. Laut der aktuellen amtlichen Bevölkerungsprognose werden im Jahr 2030 statt aktuell 542.300 dann etwa 588.000 Einwohner in der Landeshauptstadt leben.

Das wäre ein Plus von reichlich 45.000 Einwohnern (8,4 Prozent) innerhalb der nächsten 15 Jahre. Für diese Annahme gehen die Statistiker von 1,5 Kindern pro Frau, einer höheren Lebenserwartung, aber auch von mehr Asylbewerbern aus, die dauerhaft in Dresden wohnen.

Am stärksten wachsen werden die sowohl Altstadt als auch Friedrichstadt (13 Prozent), Cotta (8 Prozent) sowie die Neustadt um etwa 7 Prozent. Kein einziger Stadtteil schrumpft, lediglich Familien zieht es tendenziell Richtung Umland.

In Stein gemeißelt sind die Prognosen jedoch nicht. 2008 etwa prognostizierten die Statistiker 523.000 Einwohner für das Jahr 2025, ein Wert den Dresden längst geknackt hat.

„Mehr Studenten als gedacht sind in Dresden geblieben und gründen hier ihre Familie“, erklärt Dr. Lioba Buscher (48), Chefin der kommunalen Statistikstelle, einen der Gründe.

Auch der ungebrochene Babyboom in Dresden trägt zum rasanten Bevölkerungszuwachs bei.
Auch der ungebrochene Babyboom in Dresden trägt zum rasanten Bevölkerungszuwachs bei.

Fotos: dpa/Grubitzsch, Suhrbier


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