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Dresden ist für Oleg Liebe im zweiten Anlauf

Dresden - Olek, das weißrussische Sprachtalent war schon mal als Kind in der Stadt. Jetzt hat es hier richtig Wurzeln geschlagen.

Dresden war schon immer weltoffen. Ob der italienische Baumeister um 1700, der schwäbische Beamte 1990 oder die chinesische Studentin 2011. Sie alle kamen, um zu bleiben. Und alle eint das Gefühl: „Wir sind Bürger dieser Stadt!“ Mit ihnen beschäftigt sich unsere neue Serie „Willkommen in Dresden“. Heute: Oleg (30) aus Pieschen.

Mit Freundin Stephanie und Hündin Cara wohnt Oleg in Pieschen.
Mit Freundin Stephanie und Hündin Cara wohnt Oleg in Pieschen.

Von Katrin Koch

Dresden - Alle rufen ihn Oleg - doch im Pass steht Aleh Antonenka (30), geboren in Minsk.

„Aleh ist Weißrussisch und heißt auf Russisch Oleg“, erklärt der junge Mann lächelnd. „Den Deutschen geht Oleg besser über die Lippen“ - und das schon seit 2007.

Und so lange fühlt sich Oleg auch schon in Dresden zu Hause. Vor acht Jahren kam Oleg an die Elbe - zum zweiten Mal. Es war eine Wiederentdeckung nach vielen Jahren, eine Erinnerung an seine Kindheit.

„Ich war drei Jahre alt, als meine Eltern, beide Ingenieure, zum Arbeiten in die Garnison nach Dresden kamen. Wir lebten komplett abgeschirmt in der russischen Gemeinschaft, sprachen kein Wort Deutsch, Kontakte zu DDR-Bürgern waren streng verboten“, erzählt Oleg.

Arbeitseinsatz im „Sushi & Wein“ Maxstraße: Oleg rollt mit Wolle Förster (60, r.) Sushi.
Arbeitseinsatz im „Sushi & Wein“ Maxstraße: Oleg rollt mit Wolle Förster (60, r.) Sushi.

Die Wende kam - und Olegs Familie ging zurück nach Minsk.

In seiner Heimat studierte Oleg fünf Jahre Wirtschaft. „Mit Diplomabschluss und Note 1,5“, sagt er bescheiden. Dann strebte sein Lebensweg nach Westen, Oleg machte 2006 Urlaub in Dresden.

„Ich wollte nach den Häusern meiner Kindheit schauen. Und meine Schwester besuchen, die an der TU Dresden studierte.“

Aus den Ferien wurde eine neue Heimat. Oleg bewarb sich für ein Masterstudium an der TU Dresden, büffelte schon mal voraussschauend Deutsch am Goetheinstitut Minsk.

„Nach vier Monaten bekam ich die Zusage. Ich war 22. Ich dachte, mit einem europäischen Studienabschluss erhöhen sich meine Chancen auf dem Arbeitsmarkt.“

Nach Feierabend liest Oleg gern oder spielt Gitarre.
Nach Feierabend liest Oleg gern oder spielt Gitarre.

Doch es kam anders: Oleg bekam in Dresden einen tollen Job, bevor er das Studium beenden konnte - als Assistent der Geschäftsführung im Unternehmen „Sushi [&] Wein“ von Wolfgang Förster (60).

Bedingung: Nicht-EU-Bürger müssen ein Mindest-Bruttoeinkommen von 37.752 Euro pro Jahr nachweisen - eine hohe Hürde!

Arbeitgeber Förster musste vorweisen, dass sich kein geeigneter Arbeitnehmer auf dem heimischen Arbeitsmarkt gefunden hatte und Oleg dank besonderer Qualifikation unentbehrlich für das Unternehmen ist.

Kein Problem: Oleg konnte nicht nur mit seinem Diplom glänzen, sondern auch mit Sprachkenntnissen: „Ich beherrsche Russisch, Weißrussisch, Englisch, Französisch, Deutsch. Außerdem habe ich einen Crash-Kurs in Chinesisch absolviert.“

Eine große Hilfe bei den Mitarbeitern aus zehn Nationen, die in Försters vier Sushi-Lokalen in Dresden arbeiten.

„Als ich den Job in der Tasche hatte, zog ich mit meiner Freundin Stephanie zusammen“ - in eine kleine 2-Zimmer- Wohnung in Pieschen.

„Hier will ich noch lange bleiben. Es gefällt mir in Dresden. Ich fühle mich hier sehr wohl.“

Mein Lieblingsplatz - „Der Zwingerbesuch ist bei uns Tradition“

Ohne einen Zwingerbesuch fährt Olegs Mutter nicht wieder Heim.
Ohne einen Zwingerbesuch fährt Olegs Mutter nicht wieder Heim.

Olegs Lieblingsplatz in Dresden? Da muss der Weißrusse nicht lange überlegen: „Das ist der Zwinger. Immer wenn mich meine Eltern besuchen, gehen wir zusammen in den Zwinger. Das ist schon eine kleine Tradition geworden“, lacht Oleg.

„Mutter sagt sogar: Waren wir nicht im Zwinger, waren wir nicht in Dresden.“

Manchmal genießt die Familie nur die Sonne auf den Sandsteineinfassungen der Brunnen. Ein anderes Mal werden die Putten liebevoll gestreichelt, ein Erinnerungsfoto unter dem Kronentor geknipst. Sämtliche Ausstellungen - von Alten Meistern bis Porzellansammlung - hat sich Oleg im Zwinger schon angeschaut.

„Mehrmals sogar.“ Und stolz fügt er hinzu: „Ich war schon in allen Museen in Dresden. Kultur gehört für mich zum Leben.“

Ich vermisse meine Eltern und träume von eigener Familie

Im Stadtteil Pieschen hat der Weißrusse Oleg eine neue Heimat gefunden.
Im Stadtteil Pieschen hat der Weißrusse Oleg eine neue Heimat gefunden.

Es kommt wie aus der Pistole geschossen: „Meine Familie.

Wir sehen uns nur zwei, drei Mal im Jahr. Mal fahre ich nach Minsk, mal besuchen mich meine Eltern in Dresden.“ Technische Errungenschaften wie Skype und WhatsApp lassen die 1.150 Kilometer zwischen Dresden und Minsk schrumpfen.

„Ich spreche fast täglich mit meinen Eltern oder schicke ihnen Fotos oder Nachrichten aufs Handy“, erzählt Oleg. „Familie ist das Wichtigste auf der Welt.“

Natürlich hat Oleg eine Menge Fotos von seiner Familie zu Hause. Und irgendwann will er mit seiner Freundin Stephanie eine eigene Familie gründen - in Dresden.

„Aber Hochzeit müssten wir zwei Mal feiern - in Dresden und in Minsk.“

Futtern wie bei Muttern - Im Odessa schmeckt’s nach alter Heimat

Pelmeni & Co.: Oleg schätzt die russische Küche im „Odessa“ gegenüber vom Zwinger.
Pelmeni & Co.: Oleg schätzt die russische Küche im „Odessa“ gegenüber vom Zwinger.

Das befindet sich nur einen Katzensprung vom Zwinger entfernt. Natürlich ist es ein russisches Restaurant, das „Odessa“ in der Ostra-Allee 11 (Di.-So. ab 11 Uhr).

Den Gerüchen und dem Geschmack der alten Heimat kann Oleg nicht widerstehen. „Was im Odessa auf den Tisch kommt, ist wirklich russische und ukrainische Küche, nichts Eingedeutschtes“, weiß Oleg.

Borschtsch, Fleischsuppe mit Roten Beeten, Kraut und Saurer Sahne. Soljanka, Pelmeni, Eierhälften mit hausgemachter Leberpastete, gefüllte Tomaten. „Und natürlich roter Kaviar auf einem mit Butter bestrichenen Weißbrot“, schwärmt Oleg.

Er selbst steht mit Leidenschaft am Herd. „Einmal pro Woche koche ich zu Hause ein typisch russisches Gericht.“ Prijatnowo Appetita!

Fotos: Thomas Türpe

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