Der neue Weimar-Tatort wird spektakulär

Gemeinsam gehen Nora Tschirner und Christian Ulmen auf Verbrecherjagd in Weimar.
Gemeinsam gehen Nora Tschirner und Christian Ulmen auf Verbrecherjagd in Weimar.  © DPA

Weimar - Im neuen "Tatort" aus Weimar türmt Jürgen Vogel als mutmaßlicher Frauenwürger mit fast unaussprechlichem Namen aus dem Maßregelvollzug. Dabei wollten Nora Tschirner und Christian Ulmen als Ermittlerpaar Dorn und Lessing doch ihre Zweisamkeit genießen.

Wenn in einem Krimi gleich zu Beginn eine Figur fragt "Was sollte schon passieren?", ist klar, dass nichts Gutes folgen kann. So auch im neuesten "Tatort" aus Weimar. Dort läuft eine Krankenschwester im Maßregelvollzug gleich nach dieser Frage in ihr Verderben.

Der Fall der erwürgten Schwester und der daraufhin geflohene psychisch kranke Häftling rufen das Ermittlerpaar Dorn und Lessing auf den Plan.

Doch natürlich ist längst nicht alles so, wie es zu Beginn erscheint. Wie üblich braucht es einige unerwartete Wendungen, ungewöhnliche Hintergrundgeschichten und aberwitzige Dialoge, bis ein für seine skurrilen Einfälle bekannter Weimar-"Tatort" fertig ist.

Das Erste zeigt "Der wüste Gobi" am 26. Dezember um 20.15 Uhr. Der neue Fall steht den vorigen in nichts nach: von seinen überzeichneten Charakteren bis zu Sprüchen wie "Das Leben ist wie eine Bratwurst: Man weiß nie, was drin steckt."

Natürlich fehlt es aber auch nicht an Lokalkolorit. Vor allem Zuschauer westlich der Thüringer Landesgrenze werden neue Erkenntnisse über die geografische Lage Kanadas und ostdeutsche Begrifflichkeiten mitnehmen.

Titelfoto: DPA


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